Hansdampf

Autora Auge, Foto: Voronin76
Autora Auge, Foto: Voronin76
Autora Auge
(Foto: © Voronin76)

Autora Auge:
Hallo, Paul, du warst, wie ich hörte, ein erfolgreicher Kesselchen-Rennfahrer in England.  In der Anthologie „Von Feuer und Dampf“ liest man aber von der noch weiter zurückliegenden Zeit in Hamburg. Da warst du wohl eher eine Art Hansdampf in allen Gassen. Mit welchen Gefühlen erinnerst du dich an diese Zeit?

Paul:
Oh, es war schon eine harte Zeit, die mich geprägt hat. Ohne sie, wäre ich vielleicht nie ein so guter Rennfahrer geworden. Aber es war auch eine schöne und lustige Zeit. Bis auf … Reden wir lieber nicht drüber, da tut mir gleich wieder alles weh.

Aus dem Exil 2

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

Dieser Schreib- und Arbeitsplatz, den ich mir mit Claudia teile, zählt zu den schönsten, die ich je besetzt habe. Gut, das ist sicher bei mir nicht besonders sensationell, würde ich mich doch eher als Heimschreiber bezeichnen, aber das ändert nichts daran, dass wir es hier sehr gemütlich haben. Wir sitzen auf einem überdachten großen Holzbalkon im zweiten Stock unseres Ferienhauses und werden von Baumkronen eingerahmt. Wir nennen ihn unser Baumhaus.

Baumhaus

LesBar: Der Wächter

LesBar, Foto: Anneka
LesBar, Foto: Anneka
LesBar
(Foto: © Anneka)

Aus der Höhle drang ein modriger Gestank. Mark fragte sich zum wiederholten Mal, warum er all diese Strapazen auf sich genommen hatte. Der Dschungel, die Gefahren, die Moskitos …
Zum ersten Mal aber stellte er sich die Frage: Wer oder was war der Wächter, von dem die Aufzeichnungen sprachen?
“Wollen wir es wagen?” Dr. Hunt schaute in die Runde.
Die deutsche Schönheit würde sich nicht abhalten lassen, auch diesen letzten Schritt zu gehen. Mark hatte gehofft, seiner Auftraggeberin während der Expedition näher zu kommen, aber sie interessierte sich nur für das Vermächtnis ihres Vaters.
Auch der wortkarge Skut schien entschlossen. Beinahe ausschließlich durch Gesten wies er seine Männer an, den größten Teil des Proviants vor der Höhle zu verstecken. Er überprüfte sein Gewehr und schritt voraus. Dr. Hunt folgte ihm. Auch die anderen zögerten nicht.
Mark starrte in die Dunkelheit des Lochs, in dem seine Begleiter verschwunden waren, die durch die tanzenden Lichtkegel der Taschenlampen noch hervorgehoben wurde. Er wollte da nicht rein! Selbst der üppige Lohn konnte ihn nicht reizen. Und das Versprechen in den Augen und dem Lächeln Dr. Hunts, das sie ihm gegeben hatte, als sie ihn zu dieser Expedition überredet hatte, war entweder eingebildet oder geheuchelt gewesen. Einem Feigling wie ihm brachte sie kaum mehr als Verachtung entgegen.
Plötzlich stand sie wieder im Höhleneingang. Sollte sie aufgegeben haben? Mark spürte einen Anflug von Hoffnung.
“Mark, worauf warten Sie noch? Wir brauchen Sie. Ohne Sie werden wir scheitern. So kurz vor dem Ziel.”
Sie lächelte ihn an. Zum ersten Mal, seit sie aufgebrochen waren. Mark schulterte seinen Rucksack.

Der Gestank wurde unerträglich. Es roch nach Tod. Mark hielt sich die Nase zu. Er wusste nicht, wie lange sie sich schon durch die Nacht der Höhle gekämpft hatten, aber er spürte, dass sie dem Ende der Reise immer näher kamen. Vielleicht dem Ende ihres Lebens.
Skut ließ den Trupp halten. Er winkte Dr. Hunt zu sich. Mark wollte gar nicht wissen, was es dort vorn zu sehen gab. Doch schon rief ihn seine Chefin.
“Mark, nun sind Sie an der Reihe.”

Von nun an musste er vorangehen. An jeder Wegkreuzung gab es Schriftzeichen zu entziffern, die den weiteren Weg beschrieben. Die Sprachen wechselten: Latein, Altgriechisch, Hebräisch, Kemisch, Gotisch. Und immer galt es ein Rätsel zu lösen, bei dem ihm Dr. Hunt zur Seite stand. Bald vertiefte er sich derart in seine Aufgabe und in das Rätselspiel mit seiner Begleiterin, dass er beinahe vergaß, wo er sich befand.

Sie standen am Ende eines Gangs, der scheinbar eine Sackgasse war. Eine letzte Inschrift fanden sie erst, nachdem sie auch die Decke mit ihren Taschenlampen ausgeleuchtet hatten. Sie war seltsamerweise in Deutsch verfasst und deutlich weniger rätselhaft als die vorigen:
“Beiseite nun den Stein, der Wächter lässt dich ein.”
Es gab nur einen Stein, der in etwa mannshoch war. Ohne nachzudenken, versuchte Mark ihn zu bewegen. Skut fasste ihn an der Schulter und zog ihn aus dem Weg. Mit fünf Männern wuchtete er den Stein zur Seite und ein weiterer Gang wurde sichtbar, den man nur auf allen Vieren passieren konnte. Ein kalter Gestank drang aus dem Loch hervor.
“Nun sind wir am Ziel.” Dr. Hunt stellte sich vor den Eingang. “In wenigen Minuten werden wir wissen, für welchen Schatz mein Vater sein Leben lassen musste. Und wir werden wissen, welcher Wächter ihn bewacht.” Sie drehte sich um und kniete sich hin.
Skut hielt sie zurück. Er richtete sein Gewehr auf sie und schickte seine Leute voran. Kalter ließ er als Bewacher zurück.
Der Mann schien enttäuscht, doch er grinste frech, als er Mark und Dr. Hunt ansah. “Danke, Frau Doktor und Herr Sprachwissenschaftler. Danke, dass sie uns zu dem Schatz geführt haben.”
Mark schaute Dr. Hunt an, doch er sah sie lächeln, als Kalters Lampe ihr Gesicht erhellte. Hatte sie ihnen nicht alles verraten? Was wusste sie über den Schatz? Und was wusste sie von dem Wächter?

Nicht ein Schuss fiel. Die Schreie währten nur kurz. Und doch steckte in ihnen so viel Entsetzen und Schmerz, dass Kalter die Flucht ergriff. Mark wollte ihm folgen, doch Dr. Hunt hielt ihn zurück. Sie leuchtete ihm ins Gesicht.
“Er kann nicht hier durch!”
“Wer ist er? Der Wächter? Was für ein grausames Geschöpf ist das?”
“Kommen Sie mit mir.” Sie machte Anstalten in den Gang zu kriechen.
“Niemals. Sie sind verrückt!”
“Vertrauen Sie mir. Dieses eine Mal noch.” Sie verschwand mitsamt ihrer Taschenlampe.
Mark stand im Dunkeln. Allein wollte er nicht bleiben.

Nach wenigen Metern schaltete Dr. Hunt die Taschenlampe aus. Kurz darauf erhellte sich der Gang etwas und vor ihnen öffnete sich ein weiter Raum, in den ein Streifen Tageslicht fiel.
“Nicht weiter!”, flüsterte Dr. Hunt.
Mark dachte an die Schreie und fand, dass sie schon viel zu weit gegangen waren. Aber eine direkte Gefahr konnte er in dem Dämmerlicht nicht ausmachen. Alles blieb still.
“Er wartet auf uns.”
Die Stille schmerzte beinah und Mark begann sich einzureden, Dr. Hunt habe Unrecht und der Wächter sei längst abgezogen.
Dann hörte er ein Schnauben. Der Gang verdunkelte sich und Mark konnte die Umrisse eines riesigen Kopfes erkennen. War das der Kopf eines Reptils?

Mark sah noch immer den Kopf des Monsters vor sich, obwohl sie sich längst aus dem Gang zurückgezogen hatten.
“Beeindruckend, nicht wahr?” Dr. Hunt lachte.
“Was war das?”
“Ein Tyrannosaurus.”
“Wollen Sie mich verarschen?”
“Sie haben ihn doch gesehen.”
Ihr Lachen verwirrte Mark. “Wie wollen Sie je an diesem Monstrum vorbeikommen? Wie können Sie glauben, nun noch den Schatz Ihres Vaters zu finden?”
“Aber ich habe ihn doch schon gefunden.”
“Wie bitte?”
“Sie vergessen, dass mein Vater Paläontologe war. Für ihn muss die Existenz längst ausgestorben geglaubter Tiere der größte Schatz gewesen sein, den er sich erträumen konnte. Schatz und Wächter in einem.”
Mark begann zu verstehen. Doch nur langsam. “Und nun? Was wollen Sie tun?”
“Hierbleiben!”
“Sie wollen hierbleiben? Was ist mit Kalter?”
“Ohne Sie, mein lieber Mark, ist er im Labyrinth der Gänge verloren.”
Mark schauderte. “Was wollen Sie von mir?”
“Ich appeliere an Ihren Forschergeist. Sie haben nur einen der Dinosaurier gesehen. Den Wächter. Doch er bewacht eine Familie. Vielleicht eine ganze Population. Mein Vater hatte nicht die Zeit, herauszufinden, wie sie hier überleben konnten. Wie sie hier leben. Helfen Sie mir. Lassen Sie uns über die Wächter wachen. Ich heiße übrigens Linda.”
Mark lachte. Ein bitteres Lachen. Diese Frau war unglaublich. Aber auch unglaublich überzeugend.

__________

© Ben Philipp

Aus dem Exil 1

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

So, wir sind gestern gut im Schreibexil angekommen und haben das nicht nur große, sondern auch wunderschöne Haus in (leider vorübergehenden) Besitz genommen. Der erste Abend war ein entsprechend gemütlicher.

Dass ich nun heute, zumindest bis jetzt, die Hauptaufgabe des Exils, das pure und weitgehend ablenkungsfreie Schreiben, noch nicht angehen konnte, ärgert mich nicht, habe ich es doch erwartet. Es ist eben doch immer noch etwas Lektoratsorgakram zu machen, und ganz ohne Lektoratsjobs ging es ja leider sowieso nicht.

Aber der Tag ist ja noch nicht zu Ende (weshalb ich mich hier auch kurzfasse) und es folgen ihm ja noch neun weitere. Also, ran an den Buchstabensalat!

Waschmaschine

© Markus Wieser / pixelio.de
© Markus Wieser  / pixelio.de
© Markus Wieser / pixelio.de

Mal wieder Lust auf einen kleinen Konflikt im Alltag?

Dann schreib doch mal eine Szene aus der Sicht von Kristin. Diesmal wird es wahrlich nicht leicht, denn Kristin ist die einzige Figur, die in der Szene vorkommen darf. Und du sollst streng personal aus ihrer Sicht schreiben. Einen Gegenpart hat Kristin allerdings schon, nämlich ihre Waschmaschine. Eine ganz normale Waschmaschine wohlgemerkt. Keine, wie sie auch bei Harry Potter auftauchen könnte.

Diese Waschmaschine hindert Kristin daran, die Wohnung zu verlassen, denn Kristin verlässt nie die Wohnung, wenn die Waschmaschine noch läuft. Was könnte da alles passieren! Den Waschgang zu unterbrechen, kommt für sie aber auch nicht infrage.

Blöd, dass Kristin es sehr, sehr eilig hat. Noch könnte sie es schaffen, aber wann genau die Maschine ihre Arbeit getan hat, kann sie nicht abschätzen. Der Termin, der sie drängt, ist ihr aber äußerst wichtig, sodass sie mit jeder Minute nervöser wird. Was wird sie tun, wenn absehbar ist, dass die Maschine ihr den Termin vermasseln könnte?

Lass den Leser spüren, wie essenziell es für Kristin ist, endlich aus dem Haus gehen zu können, welche Zerreißprobe die Situation für sie darstellt. Dabei soll der Leser erst ganz am Ende erfahren, wo Kristin so dringend hinmuss. Und wenn du es schaffst, dieses Ziel für dich auch beim Schreiben offenzulassen, hast du nachher sicher noch mehr Spaß an der Auflösung. Gibt es eine Pointe?

Du kannst dich im stillen Kämmerlein an der Übung versuchen, das Ergebnis aber auch gern hier in den Kommentaren posten oder anderswo veröffentlichen (vielleicht mit einem kleinen Link hierher).

Viel Spaß!

Weitere Schreibübungen

Schreibaugust

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

Am Donnerstag haben wir Monatsmitte, und dann beginnt mein Schreibaugust. Denn wie schon letztes Jahr mache ich Schreiburlaub, Urlaub, um zu schreiben. Gemeinsam mit elf anderen Autoren nisten wir uns für zehn Tage im gemütlichen Haus Sonnenlehen in Grossgmain (Nähe Salzburg) ein und schreiben. Hauptsächlich zumindest.

Dass ich das Schreiben so oft wiederhole, zeigt schon, wie bitter ich es nötig habe, eben diese Tätigkeit mal wieder ins Zentrum rücken zu können. Es steht vor allem die Arbeit an zwei Kurzgeschichten und dem Ratgeber an.

Eine kleine, vorerst sehr geheimnisvolle Neuigkeit gibt es noch: Bei „Hilfe für Autoren“ habe ich ja letzten Monat mit der neuen Interview-Reihe Das sagt xy begonnen, in der Autoren Fragen beantworten, die vor allem für diejenigen, die selbst den Weg in die Herzen der Leser einschlagen wollen, interessant sein dürften. Nachdem ich letztes Mal Anna Koschka verhören durfte, hat mir heute wieder eine hochkarätige Autorin zugesagt, über die sich viele Fans freuen dürften. Und sie hatte gleich eine spannende Idee im Gepäck, die das Ganze für die oben genannte Zielgruppe noch um Einiges attraktiver machen dürfte. Mehr wird aber noch nicht verraten. Ich freu mich!

Der Minitipp: Getrieben

© Thomas Max Müller / pixelio.de
© Thomas Max Müller  / pixelio.de
© Thomas Max Müller / pixelio.de

Während der Plot einer Geschichte von der ständigen Suche nach der Antwort auf die Frage „Was wäre, wenn …?“ getrieben ist, suchen die Figuren innerhalb dieses Plots stets aufs Neue die Frage „Was tätest du, wenn …?“ zu beantworten.

Skriptkieker: Keine Sorge

Skriptkieker: Foto: pixelparticle
Skriptkieker: Foto: pixelparticle
Skriptkieker
(Foto: © pixelparticle)

Aus dem Ratgeber:

Wenn ich Ihnen erzähle, was mir vor einem Jahr im Urlaub zugestoßen ist (keine Sorge, ich langweile Sie damit nicht allzu lange), dann weiß ich heute mehr, als ich damals wusste.

Herr Löffler liefert Inhalt

Befreundete Autoren, Foto: Hasloo Group Production Studio
Befreundete Autoren, Foto: Hasloo Group Production Studio
Befreundete Autoren
(Foto: © Hasloo Group Production Studio)

Falko Löffler veröffentlicht ein E-Book. Selbst. Also als Selfpublisher. Gut, das tun viele, ist also im Einzelfall bestenfalls bemerkenswert, wenn man den Autor kennt und sich etwas Gutes erwartet. Was für mich zutrifft, aber vielleicht nicht für dich.

Erwähnenswerter wird es möglicherweise, wenn man dazusagt, dass es sich bei Falko Löffler um einen Autor handelt, der bereits in Verlagen veröffentlicht hat. Na ja, der Erste ist er damit auch nicht. Selbst dann nicht, wenn man noch ergänzt, dass er das auch weiterhin tun will, er Selfpublishing also als Ergänzung, nicht als Alternative ansieht.

Immerhin, auch wenn diesen Schritt, die verschiedenen Publikationsmöglichkeiten zu verbinden, schon einige Autoren gegangen sind, gibt es wahrscheinlich derzeit viele, viele weitere, die sich noch unschlüssig sind, welche Möglichkeiten, Vorteile und Nachteile das (zusätzliche oder vielleicht auch ausschließliche) Selfpublishing ihnen bringen könnte. Für diese dürfte es dann schon interessant sein, welche Gedanken Falko sich dazu so macht. Auch ganz praktische, nämlich über den Preis eines solchen Angebots.

Tja, und schließlich ist das Interessante daran, wenn Herr Löffler ein E-Book veröffentlicht, schlicht und ergreifend der Inhalt desselben. Und der spricht ja wohl für sich!

Entern: Zeilen dichten

Entern, Foto: Patryk Kosmider
Entern, Foto: Patryk Kosmider
Entern
(Foto: © Patryk Kosmider)

Mit diesem Beitrag schließe ich die Reihe „Entern“ ab. Noch einmal zur Erinnerung, es ging einfach um die verschiedenen Anlässe, in einem Prosa- oder Lyriktext die Entertaste zu drücken.

Und die nutzt man natürlich auch, wenn man am Ende einer Gedichtzeile angekommen ist. Allerdings – wer den Artikel „Strophilieren“ gelesen hat, weiß es bereits – nicht allein. Zumindest dann nicht, wenn man die für ein Gedicht empfehlenswerten Einstellungen des Textprogramms verwendet, um nicht jede einzelne Zeile zu einem eigenen Absatz werden zu lassen.

Dazu stellt man in der Absatzformatierung ein, dass nach einem Absatz ein gewisser (sichtbarer) Abstand folgt. Idealerweise entspricht der in etwa einer Zeile (also bei einer 12-Punkt-Schriftgröße 12 Punkt), gern auch weniger, besser nicht mehr. Betätigt man nun einmal die Entertaste, springt der Cursor um den entsprechenden Abstand weiter, sodass man am Ende eines Strophe nur einmal „entern“ muss.

Um eben diesen Abstand zwischen zwei Zeilen innerhalb einer Stophe zu vermeiden, hält man am Ende einer Zeile beim „Entern“ die Umschalttaste gedrückt.

Übrigens gilt das auch oft im Internet, etwa beim Texteditor von WordPress:

Wer mit WordPress dichten will
achte auf die Zeilen,
drückt beim Entern leis und still
Umschalt, dann nicht eilen,

neue Strophe, lass sie weg,
nur die Entertaste,
die erfüllt dann ihren Zweck,
und ’nen Abstand haste.

Zur Übersicht

Das sagt Anna Koschka

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

Anna Koschka ist die Erste, die mir in der neuen Interviewreihe bei „Hilfe für Autoren“ einige Fragen beantwortet, die ihre Sicht auf die Freuden und Schwierigkeiten des Autorendaseins, das Schreiben und das Veröffentlichen beleuchten sollen.

Ich empfehle, Tag und Nacht Geschichten zu konsumieren. Bücher lesen, Filme, Serien, Dokusoaps schauen, ins Theater gehen, Videospiele, Rollenspiele, alles, was mit Dramaturgie zu tun hat.

(Anna Koschka)

Monatlich soll es nun ein weiteres Inteview geben, wer als nächstes ausgequetscht wird, verrate ich aber nicht, weiß ich es doch selbst noch nicht. Also, nicht ungeduldig werden und erst einmal dem Link zu

Das sagt Anna Koschka

folgen.

Appropos Anna Koschka: Ich freu mich schon riesig aufs diesjährige Schreibexil! Das findet nämlich ebenfalls diesen Monat statt. Schade, dass wir noch nicht zu dessen Mitte vorgedrungen sind, genau dann geht es nämlich los!