Philvent – die achtzehnte Tür

© Ramona Heim
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Ich wünsche euch eine frohe Philventszeit! Hä? Ja, richtig gehört. Das ist die Zeit der 24 kleinen Geschichten. Jeden Tag eine neue. Und jede neue übertrifft die vorige um einen Satz. Bis zum 24. Dezember, Philnachten, geht das so.

Shit! Wo war das verdammte Ding? Er brauchte es unbedingt! Wie konnte er es von gestern auf heute verlegt haben? Er suchte ein zweites Mal in der Küche. Nichts. Schlimmer konnte ein Morgen kaum beginnen. Wohnzimmer. Nichts. Wenn er den Kalender nicht fand, war für ihn der Tag gelaufen. Arbeitszimmer. Nichts. Gleich hatte er einen Termin. Und die Tür bliebe verschlossen. Schlafzimmer. Ni… da! Erleichtert streichelte er über den Weihnachtsbaum auf der Oberseite, dann öffnete er Türchen Nummer 18. Als er die Schokolade auf der Zunge schmelzen ließ, wurde er vollständig ruhig.

Philvent – die siebzehnte Tür (nachgereicht)

© Ramona Heim
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Ich wünsche euch eine frohe Philventszeit! Hä? Ja, richtig gehört. Das ist die Zeit der 24 kleinen Geschichten. Jeden Tag eine neue. Und jede neue übertrifft die vorige um einen Satz. Bis zum 24. Dezember, Philnachten, geht das so.

„Haben Sie eine dicke Suppe? Ich habe hier bisher nur Kaffee getrunken. Aber heute hätte ich gern eine dicke Suppe.“
„Wir haben Avocado oder Tomate.“
„Avocado, ist die nicht mit Chili?“
„Ja.“
„Also scharf. Dann Tomate.“
„Irgendwas dazu?“
„Ja, ich hätte dazu gern ne Kleinigkeit gegessen.“
„Äh, zur Suppe gibt es ohnehin Baguette.“
„Bieten Sie nicht zum Frühstück Brötchen an? Eines mit Lachs hätte ich gern.“
„Ich schaue mal, ob wir jetzt am Nachmittag noch Brötchen haben.“
„Achso, na dann nehme ich zusätzlich noch ein Käsebrötchen. Und könnten Sie noch ein bisschen Holz im Kamin nachlegen? Es ist kalt im Winter.“
„Nein, tut mir leid, das ist nur ein Bildschirm.“