Wenn Lesen Schule macht

5. Lesetag Mecklenburg-Vorpommern

Lesekompetenz stärken
Vom Hausmeister zum Schuldirektor – ein Tag im Zeichen des Lesens

Anlässlich des Welttags des Buches (23. April) initiiert das Literaturhaus Rostock bereits zum fünften Mal einen Lesetag an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. Schülerinnen und Schüler, auch Lehrer, die Schuldirektoren und Hausmeister können einen Tag lang lesen, was ihnen beliebt. Alle Schulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern sind eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen, um die Lesekompetenz und die Lesemotivation der Schülerinnen und Schüler zu stärken.

Lesen gilt als eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Verstehen von „Welt“. Lesekompetenz ist nicht nur eine notwendige Fähigkeit für das Aneignen von Wissen, sie ist fächerübergreifend die Schlüsselqualifikationen für eine erfolgreiche Bildung. Je besser das Lesen beherrscht wird, desto leichter fällt dem Kind die Aufnahme und Verarbeitung fachlichen Wissens. Nicht zuletzt fördert das Lesen die Phantasie, die Kreativität und das Einfühlungsvermögen. Damit Neugier auf Bücher geschaffen wird und das Lesen Spaß machen kann, soll im schulischen Alltag ausreichend Zeit und Raum für das Lesen selbst ausgewählter Lektüre zur Verfügung gestellt werden.

Die Idee zu diesem Lesetag hatten die Leseförderer vom Literaturhaus Rostock nach einem Vortrag der finnischen Diplom-Pädagogin Kati Jauhiainen, die berichten konnte, dass an finnischen Schulen an einem Tag in der Woche über mehrere Stunden jedes Kind selbst ausgewählte Bücher lesen kann. Diese Lesezeit gilt dann für alle: vom Schuldirektor bis zum Hausmeister lesen alle das, was sie mögen – ob anspruchsvolle Literatur, ein Sachbuch oder einen Comic.

In Anlehnung an diese Praxis aus Finnland ist der Lesetag in Mecklenburg-Vorpommern zur festen Institution um den Welttag des Buches geworden. Die Lehrerinnen und Lehrer realisieren für sich und ihre Klassen einen Lesetag. Möglich ist auch die Ausgestaltung des Lesetages zu einem Lesefest mit begleitenden Programmen wie Lesungen, einer Buchtauschbörse, der Präsentation der Lieblingsbücher, der Einrichtung einer Klassenbibliothek, einer Buchwerkstatt und vieles mehr.

Termin:
29. April 2011
Ort: alle Schulen in Mecklenburg-Vorpommern

Link http://www.literaturhaus-rostock.de

Umzug = Rückzug

Da ich einen Umzug vorbereiten muss, werde ich es in den kommenden Tagen kaum schaffen, hier viel zu bloggen. Daher wird es hier die nächsten zwei, drei Wochen etwas ruhiger zugehen.

Ohne Motto bis 17.05.11

Georg-K.-Glaser-Preis

Originalausschreibung: http://www.mbwjk.rlp.de/einzelansicht/archive/2011/march/article/land-und-swr-schreiben-georg-k-glaser-preis-aus-2/

Gemeinsam mit dem Südwestrundfunk (SWR) vergibt das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur auch in diesem Jahr wieder den mit 10.000 Euro dotierten Georg-K.-Glaser-Preis – einen Literaturpreis, der ohne einen Mottobezug ausgeschrieben wird. Mit diesem Preis verbunden ist ein Förderpreis, der mit 3.000 Euro dotiert ist.

Zugelassen sind alle literarischen Gattungen (Prosa, Lyrik, Szene, Essay etc.). Teilnahmeberechtigt sind Autorinnen und Autoren, die in Rheinland-Pfalz geboren sind, hier leben oder durch ihr literarisches Schaffen mit dem kulturellen Leben in Rheinland-Pfalz eng verbunden sind.

Einzusenden ist ein unveröffentlichter Text in deutscher Sprache von maximal zehn DIN-A4-Seiten à 30 Zeilen mit bio-bibliografischen Angaben an das Literaturreferat des Ministeriums (Postfach 3220, 55022 Mainz).

Über die Vergabe des Georg-K.-Glaser-Preises befindet eine unabhängige Fachjury.
Einsendeschluss ist der 17. Mai 2011.

Der Preis ist nach dem 1910 in Guntersblum in Rheinhessen geborenen und 1995 in Paris gestorbenen Autor des als „Jahrhundertwerk“ gerühmten Romans Geheimnis und Gewalt, Georg K. Glaser, benannt.

Im vergangen Jahr ging der Georg-K.-Glaser-Preis an die Lyrikerin Monika Rinck (Förderpreis: Jennifer Heinrich).
2009 erhielt den Preis Jörg Matheis (Förderpreis: Jan Becker), im Jahr davor Katharina Born (Förderpreis Martina Weber).

Quelle: Uschtrin

Gespräche über Kinderliteratur

Ruth Löbner und Nikola Huppertz haben das Blog KidLit-Gespräche eröffnet. Dort wollen sie sich über Themen der Kinderliteratur austauschen. Der erste Beitrag beschäftigt sich mit dem Selbstverständnis als Kinderbuchautor. Weitere Gespräche, aber auch Interviews mit Kollegen, Illustratoren, Agenten und Lektoren sollen folgen.

Unvergessliche Momente für Shakira

Shakira kann offenbar nicht nur singen und Hüften schwingen, sie interessiert sich auch für Literatur. Zumindest für ihren Landsmann, den Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez. Den besuchte sie anlässlich ihrer Mexiko-Tour in seinem Haus im Süden von Mexiko-Stadt und twitterte anschließen:

Unvergessliche Momente mit Gabriel García Márquez in Mexiko – Shak

Quelle

Der Minitipp: Land und Leute

Gerade fantastische und historische Geschichten verführen dazu, über „Land und Leute“ zu schreiben. Die Leser wollen aber eine Geschichte über die Hauptfigur(en) und deren Konflikt(e) lesen. „Land und Leute“ spielen nur die zweite Geige.

Viel Glück bis zum 15.05.11

Achter-Autorenwettbewerb

Siehe auch unter: www.achter-verlag.de/

Erzählungen zum Thema „Glück“ gesucht

Im Rahmen seiner Edition „Acht Geschichten“ plant der Achter Verlag eine Anthologie zum Thema „Glück“. Hierzu schreibt der Verlag einen Autorenwettbewerb aus. Gesucht werden Erzählungen, die sich im weitesten Sinne mit dem Begriff „Glück“ auseinandersetzen.

Folgende Preise werden vergeben:
1. Preis: 500 Euro
2. Preis: 300 Euro
3. Preis: 200 Euro

Die besten acht Erzählungen werden als Buch publiziert.

Die Texte sollen mindestens 16 und höchstens 24 Normseiten (Eine Normseite = 1.800 Zeichen) lang und bisher unveröffentlicht sein. Einsendungen, die kürzer oder länger sind, werden nicht berücksichtigt. Die Titelseite soll Namen, Adresse und E-Mail-Adresse der Autorin/des Autors enthalten. Die Geschichten müssen als Word-Format per E-Mail an den achter-verlag@t-online eingesandt werden.

Es werden keine Eingangsbestätigungen und keine Absagen verschickt. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden benachrichtigt.

Einsendeschluss ist der 15. Mai 2011.

Weitere Informationen:
Achter Verlag
Hauptstraße 12
56729 Acht
E-Mail: achter-verlag@t-online.de

Quelle: Uschtrin

M-V macht Literatur in Schwerin

2. Literaturmesse April 2011 in Schwerin

Schriftsteller, Autoren und Verlage aus Mecklenburg-Vorpommern veranstalten ihre

2. Literaturmesse in Schwerin

am

Samstag, dem 16. April 2011,

im Schleswig-Holstein-Haus, Puschkinstraße 12.

Wie gewöhnlich zu außergewöhnlichen Zeiten: 10:03 Uhr bis 17:18 Uhr.

Literatur aller Genres. Neuerscheinungen. Antiquarische Bücher. Buchdruckkunst.

Lesungen gibt es den ganzen Tag über.

Teilnehmende Verlage und Autoren:

Norddeutscher Autorenverband e. V.: Belletristik – Lyrik – Reportage/Dokumentation – Kinderbuch – populäre Wissenschaft.

Ingo-Koch-Verlag – Rostock: Bücher aus und über Mecklenburg-Vorpommern: Politik, Geschichte, Regionalge­schichte, Maritimes, Technikgeschichte, Belletristik.

Mecklenburger Buchverlag, Neubrandenburg: Belletristik – Lyrik – Geschichte – Ökologie – Bildband.

Verlag Reinhard Thon, Schwerin: Belletristik, Technik-, Industrie-, Verkehrs-, Militärgeschichte, Mecklenburgica.

Horst Zänger „Das Schwerin Buch“: Regionalliteratur, Chroniken, Stadt- und Kulturgeschichte.

Verlag Martina Nell, Below: Bücher und Blütenwasser aus Mecklenburg – Spiritualität – Geomantie – Naturheilkunde.

Jörg Nestler, Herren Steinfeld: Präsentiert sein Buch „Fast 20000 Tage in der Küche“.

Osteuropa-Freundschaftsgesellschaft e. V., Schwerin: Pflege der Beziehungen zu den Völkern Osteuropas – Literatur zum Thema.

Demmler-Verlag, Ribnitz-Damgarten: Schwerpunkt des Programms ist Regionalia Mecklenburg-Vorpommern.

Beate Kunze – Proseken: Als Autorin stellt sie ihre bisher erschienen Bücher vor. Exzellent und treffend sind ihre Gedichte und Geschichten aus dem Alltag.

Klaus Rosin, Schwerin: Er präsentiert seinen neuen Gedichtband über Schwerin.

Stefanie Waßmann: Sie hat beim Verlag BOD Books an Demant – Kinder- und Jugendbuch – erschienen im Februar 2010 veröffentlicht, das sie vorstellen möchte.

Dr. Klaus-Ulrich Keubke, Erna Keubke, Verleger, Schwerin: Literatur zur Militär- und Landesgeschichte von Mecklenburg-Vorpommern.

Hinstorff-Verlag, Rostock: Vertreten durch den Autor Herrn Philipp Bobrowski, stellt eine Auswahl seines Literaturprogramms vor.

Karin John, Tarnow bei Güstrow: Sie schrieb ein Buch mit dem Titel „Kater Felix und andere Tiere in meinem Leben“.

Nestmanns Foto, Lancken/Rügen: Foto-, Tier- und Naturbildbände; Kinder- und Jugendlieteratur; Märchen; Kalender.

EDITION digital Pekrul & Sohn GbR, Godern: Schwerin auf historischen Ansichtskarten, Petermännchenbücher, Sagen Schwerin und Umgebung, Belletristik, Sachbücher, CD-ROMs.

Kathrin Laabs: Sie über sich: „Ich bin eine junge Nachwuchsautorin und habe nach jahrlanger Hinarbeit mein erstes Buch für Kinder ab fünf Jahren mit liebevollen Illustrationen und gewaltfreien Erzählungen im Projekte-Verlag veröffentlicht.

Karina und Werner Brauer, Schwerin: Sie. Autorin von „Du kannst den Wind nicht aufhalten“; Er: Autor für Jugendliteratur, Kurzgeschichten und Gedichte.

Verlag Redick & Schade GmbH, Rostock: Redick und Schade verstehen sich als regionale Chronisten, Mittler zwischen Wissenschaft und Normalverbraucher, als Bewahrer und Sammler überlieferter Geschichte und Geschichten. In den vergangenen Jahren erschienen annähernd 650 Titel.

Dr. Frank Löser, Verleger: Der 1944 in Lößnitz Geborene ist Autor von Sachbüchern zur Mecklenburger Geschichte. Aber auch zu Thüringen und Sachsen schrieb er,

Philipp Bobrowski, Rostock: Romane, Kurzgeschichten, Lyrik. Er liest aus „Das Lächeln der Kriegerin – ein Fantasyroman“, Hinstorff.

Persimplex-Verlag, Wismar: Der Name „Persimplex“ ist sein Programm. Ohne umständliche und zeitraubende Bürokratie begleitet er die Autoren auf dem Weg vom Manuskript zum fertigen Buch.

Offizin Schwarze Kunst, Hilmar Koch: Buchdruckkunst. Gedruckte Sprüche und Weißheiten.

Seestern-Verlag, Bentwisch-Rostock: Literatur, Lern- und Familienspiele.

Lesungen/Buchvorstellungen:

10:15 – 11:00 Uhr Philipp Bobrowski: Er liest aus „Das Lächeln der Kriegerin – ein Fantasyroman“, Hinstorff-Verlag

11:15 – 12:00 Uhr Günter Hagemann: In seinem Buch „Fahnenflucht – über die Wakenitz in die Freiheit“ zeigt der Autor, mit welcher Entschlossenheit, welchem Mut und Risiko viele Menschen aus der DDR nach dem Mauerbau den Weg in die Freiheit suchten. Der Tatsachenbericht beruht auf einer wahren Begebenheit im Leben von Christian Neumann, der während seines Wehrdienstes auf abenteuerliche Weise in die BRD flüchtete.

12:15 – 13:00 Uhr Norddeutscher Autorenverband: Die in dem Verband vereinten Autorinnen und Autoren geben Leseproben ihrer Arbeiten ab.

13:15 – 14:00 Uhr D. Schulz, Persimplex-Verlag: Wer möchte nicht ewig leben? Mit welchen Folgen würde das in der Gesellschaft bezahlt. In dem spannenden Science-Fiction-Roman „Eternal“ wird das Medikament Eternal entdeckt und seine Folgen werden bis zum fantastischen und schrecklichen Ende fortgeführt.

14:15 – 15:00 Uhr Ernst Weers: „Der Stumme Schrei des Sandes“ (Persimplex-Verlag). Der Hamburger Kunstmaler Hendersen erbt 1995 ein Haus an der Steilküste von Usedom. Da er in diesem Haus die ersten vier Jahre gelebt hat, plagen ihn dunkle Ahnungen. Am Grab des Großvaters begegnet ihm eine jungen Frau, die ihn auf mysteriöse Art die Vergangenheit seiner Familie näher bringt.

15:15 – 16:00 Uhr Verlag Martina Nell: „Erinnerungen an Atlantis“

16:15 -17:00 Uhr Demmler-Verlag: Texte aus der Barlach-Trilogie.

Anfragen: Verlag Reinhard Thon, Schwerin

Festnetz: 0385 2003253 oder Mobil: 0174 9328831

Vom Atmen zählt auf 3sat

In der Themenwoche „Was am Ende zählt“ sendet 3sat am Montag um 20.15 Uhr den Film „Vom Atmen unter Wasser“ mit Andrea Sawatzki nach dem Drehbuch meiner lieben Autorenkollegin Lisa Dickreiter. Im 3sat-Programm heißt es:

Vor einem Jahr wurde die 16-jährige Tochter von Anne und Jo Bergmann ermordet. Nach einem Selbstmordversuch von Anne bittet Jo seinen Sohn Simon, das Medizinstudium zu unterbrechen und wieder zu Hause einzuziehen, um seiner Mutter Halt zu geben. Simon fällt es schwer, diese Aufgabe zu übernehmen. Er litt stets darunter, dass seine jüngere Schwester ihm vorgezogen wurde. Trotzdem lässt er sich überreden. Wieder daheim erlebt er, wie verschieden seine Eltern mit der Trauer umgehen und wie weit sie sich dabei voneinander entfernt haben. Statt weiter passiv zu bleiben, sucht er nach Wegen, seine tief in ihren Schmerz eingekapselte Mutter zu erreichen und sich für den Zusammenhalt der Familie einzusetzen.

Der bewegende Spielfilm „Vom Atmen unter Wasser“ erzählt, wie die Trauer eine Familie aushöhlt und ein Sohn Verantwortung übernimmt, zu der seine Eltern nicht mehr fähig sind. Auf spannende und ergreifende Weise zeigt der Film, wie ein starkes, innerfamiliäres Trauma eine Familie verändern und zerstören kann.

Bitterer Umzug

Seit gestern ist es laut BuchMarkt offiziell: Eichborn zieht nach Berlin um, wo der Verlag mit Aufbau fusioniert. Dafür müssen 35 der 48 Mitarbeiter gehen, von denen mehreren „ein modifiziertes Berlin-Angebot“ unterbreitet werden soll.

In der Presseerklärung heißt es:

Die Eichborn AG hat die bereits beschlossene Sitzverlegung nach Berlin jetzt konkret eingeleitet. Ab 1. Juli 2011 wird sich die Eichborn AG unter dem Dach des Aufbau-Hauses in Berlin auf die Kernfunktionen des Verlages (Programm, Marketing, Presse, Lizenzen) konzentrieren und diese weiterhin selbst wahrnehmen. Für die übrigen Verlagsbereiche wurden mit dem Aufbau Verlag Geschäftbesorgungsverträge vereinbart, die die zukünftige enge Zusammenarbeit beider Verlage am Moritzplatz in Berlin regeln. Entsprechend hat der Vorstand der Eichborn AG mit dem Betriebsrat der Eichborn AG einen Interessenausgleich für die Mitarbeiter des Verlages vereinbart. Mit diesen Schritten sind die Grundlagen für eine gesicherte und erfolgreiche Zukunft des „Verlags mit der Fliege“ geschaffen worden.

Mehr Infos auf buchmarkt.de. Dort gibt es auch ein Interview mit Vito von Eichborn zu der Situation zu lesen, in dem der ehemalige Verlagsinhaber unter anderem danach befragt wird, ob er ein Rezept wüsste:

Eichborn muß das machen, was für den Bildungsbürger wie fürs Feuilleton als geschmacklos gilt. Da läßt sich das Geld verdienen, um sich auch was Schönes zu gönnen. Außerdem macht es einen Riesenspaß, subversive Bücher zu machen, Tabus zu knacken, das Komische und das Ungeheuerliche zu entdecken und zu pflegen.

Die Eichborn AG hat die bereits beschlossene Sitzverlegung nach Berlin jetzt konkret [mehr…] eingeleitet. Ab 1. Juli 2011 wird sich die Eichborn AG unter dem Dach des Aufbau-Hauses in Berlin auf die Kernfunktionen des Verlages (Programm, Marketing, Presse, Lizenzen) konzentrieren und diese weiterhin selbst wahrnehmen. Für die übrigen Verlagsbereiche wurden mit dem Aufbau Verlag Geschäftbesorgungsverträge vereinbart, die die zukünftige enge Zusammenarbeit beider Verlage am Moritzplatz in Berlin regeln. Entsprechend hat der Vorstand der Eichborn AG mit dem Betriebsrat der Eichborn AG einen Interessenausgleich für die Mitarbeiter des Verlages vereinbart. Mit diesen Schritten sind die Grundlagen für eine gesicherte und erfolgreiche Zukunft des „Verlags mit der Fliege“ geschaffen worden.

Die Unabhängigen

Verlage, so sie sich denn zurecht als solche bezeichnen, gibt es in allen Größen. Natürlich möchte der Autor, der überzeugt ist, mit seinen Werken die Massen zu erreichen, gern in die großen Publikumsverlage.

Bei den kleineren Verlagen gibt es solche, die versuchen, sich ähnlich breit aufzustellen wie die großen, und solche, die die Nischen besetzen.

Durch den Hinweis in einem kleinen, aber sehr feinen Autorenforum bin ich auf eine Seite des Goethe-Instituts gestoßen, die solche Verlage vorstellt. Dort heißt es:

Unabhängige deutschsprachige Verlage

Sie entdecken und fördern junge Talente, leisten Pionierarbeit in der Übersetzung unbekannter Literaturen und entwickeln lokal gewachsene oder subkulturelle Literaturprogramme. Die Existenz unabhängiger Verlage beruht oft auf Gewinnverzicht und Selbstausbeutung. Dennoch hat sich seit etwa 30 Jahren eine vielfältige unabhängige Verlagszene im deutschsprachigen Literaturbetrieb entwickelt. Sie hat das literarische und kulturelle Leben in Deutschland wesentlich geprägt. Wir stellen hier in loser Folge einige dieser kleinen unabhängigen Verlage vor.

Zur Übersicht geht es hier entlang.

Unabhängige deutschsprachige Verlage