So weit die Falkenaugen reichen …

Petra Hartmann: Die letzte FalkinBei Arcanum Fantasy ist der dritte Teil von „Aegirs Flotte“ erschienen. Geschrieben hat ihn Geschichtenweberin Petra Hartmann. Der Reihe entsprechend führt der Heftroman mit dem Titel „Die letzte Falkin“ zurück in die Zeit germanischer Legenden.

Im Verlagstext heißt es:

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen.
Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus …

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Petras Homepage

Adventszeit

Nun hat sie also begonnen, die Adventszeit. Für mich bedeutet das vor allem, dass die Tage näherrücken, in denen es besonders schwer wird, sich und die Arbeit an den Projekten gegen die Familienangelegenheiten durchzusetzen. Gut, wenn man dann mit Abgabeterminen winken kann.

Euch allen noch eine fröhliche Adventszeit.

Leser an die Macht

Noch bis zum 2. Dezember könnt ihr beim Lovelybooks Leserpreis 2010 in bis zu zehn Kategorien eure Lieblingsbücher nominieren. Aus den Vorschlägen wird eine Liste mit den meistgenannten Büchern erstellt. Pro Kategorie kommen 35 Bücher in das Finale.

Vom 3. bis 13. Dezember geht es dann ins Voting. Mit eurer Stimme entscheidet ihr, welche Finalisten den Leserpreis 2010 erhalten.

Gustav-Regler-Preis bis 31.12.10

GUSTAV-REGLER-PREIS der Kreisstadt Merzig
&
GUSTAV-REGLER-FÖRDERPREIS des Saarländischen Rundfunks (SR)

Die Kreisstadt Merzig verleiht gemeinsam mit dem Saarländischen Rundfunk in Würdigung von Werk und Lebensgeschichte des Schriftstellers Gustav Regler, zur Anerkennung literarischer Verdienste um interkulturelle und internationale Verständigung sowie zur Förderung junger Autoren den Gustav-Regler-Preis der Kreisstadt Merzig und den Gustav-Regler-Förderpreis des SR. Diese Preise werden alle drei Jahre am Geburtstag Reglers in Merzig verliehen.

Der Hauptpreis der Kreisstadt Merzig ist mit 5.000 Euro, der Förderpreis des SR mit 2.500 Euro dotiert.

Mit dem Hauptpreis wird eine bereits erbrachte herausragende literarische Leistung prämiert. Beide Preise dürfen auch Übersetzer auszeichnen und Autoren, die sich reportageliterarischer oder essayistischer Formen bedienen. Das Schwergewicht bei der Beurteilung soll auf der literarischen Qualität liegen.

Eine mehrmalige Auszeichnung derselben Person mit dem selben Preis ist ausgeschlossen, ebenso eine Vergabe an juristische Personen oder Institutionen.

Der Gustav-Regler-Förderpreis des SR ist eine selbständige Auszeichnung im Rahmen des von der Kreisstadt Merzig verliehenen Gustav-Regler-Literaturpreises. Mit dem Förderpreis wird ein „junger“ Autor ausgezeichnet für einen deutschsprachigen Text von max. 20 Seiten Umfang (pro Seite 30 Zeilen à 60 Zeichen), der sich in literarisch überzeugender Weise
– mit dem Werk von Gustav Regler auseinandersetzt oder
– eine eigenständige Arbeit in der Nachfolge des saarländischen Autors und Weltbürgers darstellt.

Für die Nachfolge können thematische, biografische, interkulturelle oder regionalgeografische Kriterien heran gezogen werden. Unter „jung“ sind Autoren zu verstehen, die nicht mehr als drei eigenständige Veröffentlichungen vorweisen sollten.

Der SR hat das Recht, den Text des Förderpreisträgers einmalig zu senden. Autoren, die sich um den Förderpreis bewerben, schicken ihre Texte bis zum jeweiligen angegebenen Einsendetermin an die Stadtbibliothek Merzig, Stichwort „Regler-Förderpreis des Saarländischen Rundfunks“ (Adresse s. unten).

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Jury, die vom Oberbürgermeister berufen wird. Ein (nicht abstimmungsberechtigter) Moderator, der vom Oberbürgermeister bestimmt wird, leitet die Sitzung.

Der Jury gehören an:
– der vorherige Preisträger (im Vertretungsfall der Förderpreisträger)
– der Oberbürgermeister der Kreisstadt Merzig oder sein Beauftragter
– ein Vertreter des Saarländischen Rundfunks von SR2 Kultur-Radio
– ein Vertreter der Regler-Forschungsstelle der Universität des Saarlandes
– ein Vertreter der saarländischen Schriftstellerverbände
– ein Vertreter aus dem Bereich der Literatur von Elsass oder Lothringen
– ein Vertreter aus dem Bereich der Literatur aus Luxemburg
Die Jury tagt nichtöffentlich. Die Mitglieder der Jury sind zur Verschwiegenheit über den Verlauf der Beratungen verpflichtet. Die Auswahl der Preisträger ist schriftlich zu begründen. Ein Rechtsanspruch auf Verleihung der Preise besteht nicht. Ansprüche aus §§ 657-661 BGB sind nicht ableitbar.

Vorschlagsberechtigt ist jedermann, allerdings ist eine schriftliche Begründung erforderlich. Vorschläge für den Hauptpreis und Bewerbungen für den Förderpreis sind zu richten an die

Stadtbibliothek der Kreisstadt Merzig
Hochwaldstr. 47
66663 Merzig.

Eigenbewerbungen für den Hauptpreis sind ausgeschlossen.

Die Preisverleihungen finden im Rahmen einer Feierstunde statt. Den Förderpreis überreicht ein Vertreter des Saarländischen Rundfunks.

Einsendeschluss für Vorschläge und Bewerbungen ist der 31.12.2010 (Datum des Poststempels).

Die Personenbezeichnungen in männlicher Form gelten in der weiblichen Form entsprechend.

Für Rückfragen: StadtBibliothek Merzig, Hochwaldstr. 47, 66663 Merzig, Telefon: 06861/85394, stadtbibliothek@merzig.de

Quelle: Uschtrin

Texte in Tönen, Rückblick in Bildern

Gestern war ich beim Konzert einer meiner absoluten Lieblingsbands. Silly machen Musik, die kompromisslose Perfektion mit eingängigen Melodien verbindet. Das allein hätte aber auf diesem Blog wenig zu suchen. Doch ihre Texte lassen manchen Dichter vor Neid erblassen. So etwa der Song, den Sängerin Tamara Danz, die inzwischen würdig von Anna Loos ersetzt wird, kurz vor ihrem Tod durch den Krebs  (1996) geschrieben hat:

Auszug aus „Paradies“

Meine Uhr ist eingeschlafen
Ich hänge lose in der Zeit
Ein Sturm hat mich hinaus getrieben
Auf das Meer der Ewigkeit

Gib mir Asyl hier im Paradies
Hier kann mir keiner was tun
Gib mir Asyl hier im Paradies
Nur den Moment um mich auszuruhn …

Weitere Beispiele?

Auszug aus „Über ihr taute das Eis“:

Zwei Finger dick schwamm noch Eis auf’m See
Sie stand am Ufer und fror schon nicht mehr
Redete leis mit den schlafenden Fischen
Und zauberte sich eine Brücke her

Und ging über ihre Brücke so leicht
Und flüsterte: Tu mir bitte nicht weh
Und sank in unendlich weiche Arme
Zwei Finger dick brach das Eis auf’m See …

Auszug aus „So ’ne kleine Frau“:

So ’ne kleine Frau
Und so ’ne große Lust
Und hat schon Kinder dreie
Und immer noch kein‘ Frust
Und hat schon so gelitten
Und immer noch so’n Mut
Und hat so schlaffe Titten
Und hat so’n heißes Blut …

Auszug aus „Alles wird besser“:

Wir wollen die Dose Spray unterm Arm
Wir wollen den wollweichen Streichelcharme
Wir wollen die Droge Asiatischen Tee
Und Unterweltpornos aus Übersee
Wir wollen die Umwelt, wir wollen Benzin
Und übersinnliche Energien
Wir wollen schön sein, aber auch klug
Doch in jedem Falle reich genug

Alles wird besser, alles wird besser
Aber nichts wird gut
alles wird besser, alles wird besser
aber nichts wird gut
alles wird besser, alles wird besser …

Auf dem Spion habe ich einen kleinen Artikel zu Silly und dem gestrigen Konzert geschrieben.

Auf meinem DJ- und Musikblog wird es demnächst Bilder und ein Video geben.

Und hier sind schon einmal ein paar Fotos:

Silly 1Silly 2Silly 3Silly 4Silly 5Silly 6Silly 7Silly 8

Die Schneekönigin erwacht

Foto: Serg Zastavkin
Foto: Serg Zastavkin

Ich habe vorhin gerade einen Artikel von pressetext auf dem Spion veröffentlicht, der eine Art Wettervorhersage für diesen Winter darstellt, der ja schon in den nächsten Tagen über uns hereinbrechen soll. Das klingt wirklich alles andere als gut:

Die Schneekönigin erwacht

Wenigstens grämt man sich dann nicht, wenn man am Schreibtisch sitzen muss.

It’s time to keep on Rowling

Wer die Erstausstrahlung verpasst hat, hat heute um 16.30 Uhr auf Arte noch einmal die Chance, ein Jahr mit Erfolgsautorin J.K. Rowling zu verbringen.

In der Programmvorschau des Senders heißt es:

Mit viel Fantasie und Magie wurden ihre Bücher zu Bestsellern: Was ist das Geheimnis des Erfolges von J.K. Rowling und ihrer Geschichten um den Zauberlehrling Harry Potter? James Runcie hat die Autorin der „Harry Potter“-Bücher ein Jahr lang begleitet, ihr beim Schreiben über die Schulter geschaut und wichtige Orte ihres Lebens aufgesucht. Bei dem Streifzug durch ihr Oeuvre und ihr Leben zeigt sich die Erfolgsautorin aus Großbritannien auch gegenüber sehr persönlichen Fragen überaus offen.

Wiederholungen:

  • 22.11.2010: 10.00 Uhr
  • 27.11.2010: 6.45 Uhr

Reisen bis 31.12.10

erostepost – Literaturpreis

Originalausschreibung: http://www.erostepost.at/literaturpreis_aktuell.shtml

erostepost-literaturpreis 2011

1989 zerlegte die Literaturgruppe „erostepost“ ihren Namen in seine Bestandteile und vergab vorerst jährlich einen Literaturpreis zu den Themen eros, rost, step, epos, post, euro, stop und pest. Nach einer mehrjährigen Pause wurde der erostepost-Literaturpreis 2002 wieder ins Leben gerufen. Seither werden jedoch keine Themen sondern Genres ausgeschrieben.

Nach

e – wie emil und die detektive, Kriminalgeschichten (erostepost Nr. 28)
r wie raumschiff enterprise, science-fiction-stories (erostepost Nr. 30)
o – wie ode an die freude, Lyrik (erostepost Nr. 33)
s – wie sindbad und die seefahrer, Märchen (erostepost Nr. 35)
t – wie tanz der vampire, Horrorgeschichten (erostepost Nr. 37)
e wie emmanuelle, erotische Geschichten (erostepost Nr. 39)
p wie pippi langstrumpf, Geschichten für Kinder
folgt nun
o – wie odysseus, Geschichten vom Reisen.

Die Geschichten vom Reisen sind so alt wie die Reisen selbst, mittlerweile ist die Welt längst vermessen, katalogisiert und niedergeschrieben. Dennoch oder gerade deshalb wünschen wir uns literarische Texte zum und übers Reisen, Reiseutopien, Beiträge zu imaginären wie tatsächlichen Reisen, Aufzeichnungen über Begegnungen mit der nahen Ferne wie mit der fernen Nähe vielleicht, mit dem Fremden und dem Bekannten, mit letzten weißen Flecken wie mit touristischen Trampelpfaden.

„Reisen oder gereist werden?“, um die Frage mit dem Titel eines Aufsatzes von Stefan Zweig zu stellen – es bleibt Ihnen überlassen … Überraschen Sie uns!

Es ist sowohl Prosa wie auch Lyrik erlaubt, der Gesamtumfang pro Einsendung sollte zwischen 10.000 und 20.000 Zeichen liegen. Die Beiträge müssen unveröffentlicht sein.

Das Preisgeld beträgt 1.500 Euro.

Einsendeschluss: 31.12.2010

Einreichungen bitte nur auf dem Postweg (keine e-mails) in dreifacher Ausfertigung und anonym mit Kennwort (persönliche Daten in einem geschlossenen Kuvert mit gleichem Kennwort) an:

erostepost im Literaturhaus
Strubergasse 23
A – 5020 Salzburg
Österreich

Tel: 0043/662/43 95 89, Fax: 0043/662/42 24 11 – 13, erostepost@literaturhaus-salzburg.at

Der/die Gewinner/in wird im Frühjahr 2011 bekanntgegeben und in der Folge zur Preisverleihung im Rahmen einer Veranstaltung im Literaturhaus Salzburg eingeladen. Dabei wird auch die Sondernummer der erostepost mit den besten Einreichungen zur Ausschreibung präsentiert.

Quelle: Uschtrin

PB-Plotten: 21-23 – Überarbeitung

Den letzten Schritt in der Manuskripterstellung stellt die Überarbeitungsphase dar. Wie viele Durchgänge man dafür benötigt, ist vom Autor, aber auch vom Text abhängig. In meinem Modell sind es drei Arbeitsgänge, was aber nur als Orientierung gelten soll.

Es mag Autoren geben, die schon nach zwei Überarbeitungsschritten ein verlagsreifes Manuskript erreichen, andere müssen sich dagegen deutlich mehr Zeit nehmen.

Wer sein Manuskript von Testlesern, sogenannten Betalesern, gegenlesen lässt, wird vor und nach deren Zuarbeit mehrere Überarbeitungsdurchgänge durchführen. Und natürlich wird mindestens ein weiterer Duchgang fällig, wenn das Manuskript mit den Anmerkungen des Lektorats zurückkommt.

Es gibt durchaus die Meinung, dass die Hauptarbeit des Autors erst mit der Überarbeitung beginnt. Manche Autoren nehmen sich mehr Zeit für die Überarbeitung als für den vorhergehenden Schreibprozess.

In jedem Fall steckt in der Überarbeitung weit mehr, als manch angehender Autor offenbar darin vermutet. Denn die Korrektur von Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik macht dabei den kleinsten Teil aus.

Wer nicht stets einen Rundumschlag startet und alles, was ihm auffällt, sofort korrigiert, dem würde ich empfehlen, sich die Korrekturen für den Schluss aufzuheben. Schließlich ist es wenig sinnvoll, einen Abschnitt komplett zu korrigieren, der letztlich doch noch stark abgeändert oder gar ganz gestrichen wird.

Eine Überarbeitungsreihenfolge, die zu meinem Modell passt, könnte etwa sein:

  1. Änderungen, die das Gesamtkonzept betreffen oder die sich durch die Abschlussrecherchen ergeben haben, dazu eine gründliche Prüfung auf innere logische Zusammenhänge und Schlüssigkeit. Dabei auch ein besonderes Augenmerk auf stimmige Figuren und eine stimmige Figurenentwicklung, die Entwicklung des Konflikts und die (hoffentlich) bewiesene Prämisse legen. Am Ende dieses Durchgangs sollten alle inhaltlichen Streichungen und Änderungen bezüglich des Plots abgeschlossen sein.
  2. Stilanalyse! Jetzt werden die Formulierungen abgeklopft, Wiederholungen, sofern sie keine Funktion erfüllen und sich sinnvoll (!!!) vermeiden lassen, umschifft, man sucht nach Stilbrüchen und Unsauberkeiten im Ausdruck. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Dialoge, die man schleifen muss. Sie lassen sich fast immer bei der Überarbeitung noch verbessern. Wo es dem Werk angemessen ist, wird auf eine bildhafte Sprache geachtet (Metaphern, Vergleiche, Wortschöpfungen, …). Am Ende dieses Durchgangs sollte  das Manuskript stilistisch nach bestem Wissen und Gewissen in Topform sein.
  3. Prüfung von Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik (die Korrekturprogramme inkl. Dudenkorrektor können hier immer nur Teilarbeit leisten, sind niemals ausreichend).

Damit ist die Reihe PB-Plotten zu ihrem Ende gelangt. Ich hoffe, sie war ein bisschen hilfreich.

(PB-Plotten: Die Liste)

PB-Plotten: 20 – Recherche 3

Wenn das Rohmanuskript steht, sollte man vor der Überarbeitung ohnehin eine kleine Pause einfügen. Wer nicht schon beim Schreiben all das, was noch nachzurecherchieren war, erledigt hat,  sollte jetzt die Zeit dafür nutzen, damit auch die letzten Erkenntnisse in die erste Überarbeitung einfließen können.

Ansonsten unterscheidet sich der dritte Recherchedurchgang natürlich nicht von den vorherigen.

(PB-Plotten: Die Liste)

PB-Plotten: 19 – Rohmanuskript

Tja, ob man nun viel oder wenig Aufwand mit dem Plotten betrieben hat, die eigentliche Schreibarbeit hat man erst noch vor sich. Und deren Ergebnis kann immer nur eine erste Fassung sein, ein Rohmanuskript, das von der Endfassung noch den einen oder anderen Überarbeitungsschritt entfernt ist.

Auch wird die umfangreichste Vorausplanung nicht vollständig davor schützen, beim Schreiben nicht doch noch Lücken, Fehler oder Verbesserungsmöglichkeiten zu finden.

Wie man damit umgehen sollte, ist schwerlich in einen allgemeinen Empfehlung auszudrücken. So gibt es Autoren, die es schaffen, sich während der Niederschrift der Rohversion von allen perfektionistischen Korrekturteufeln freizumachen. Sie schreiben den Text herunter, ohne sich schon um den optimalen Ausdruck zu scheren, merken Lücken und Schwächen im Manuskript bestenfalls an und schieben die Beseitigung aller Unklarheiten bis zur Überarbeitungsphase auf.

Auf der anderen Seite stehen die, die kaum einen einzelnen Satz zu Papier bringen, ehe sie nicht davon überzeugt sind, dass der vorherige sein bestmögliches Outfit angelegt hat, die nicht weiterkommen, wenn sie nicht auch noch das letzte Detail, das ihnen den Weg versperrt hat, in Grund und Boden recherchiert haben, die keine neue Szene beginnen können, wenn sie in der vorhegehenden noch eine klitzekleine logische Schwäche vermuten.

Letztere Spezies, zu der ich mich auch rechne, hat den Vorteil, mit der ersten Fassung der Finalversion schon recht nahe zu kommen. Dafür allerdings hat sie größere Schwierigkeiten, täglich eine gleichbleibend hohe Schreibleistung zu erzielen. Kleinigkeiten sorgen für Unterbrechung und können hin und wieder zur Verzweiflung führen.

Wer es kann, der sollte durchaus versuchen, die Rohversion quasi in einem Rutsch zu erstellen. Wer umfangreich plottet, sollte auch dann in der Überarbeitungsphase keine allzu großen Schwierigkeiten mit grundlegenden und/oder sehr umfangreichen Nachbesserungen und Änderungen bekommen.

Wo allerdings etwas grundsätzlich nicht funktioniert, sollte man darauf achten, dass man nicht sinnlos weiterschreibt.

(PB-Plotten: Die Liste)

Nie mehr alkoholisiert im Web!

An dieser geilen News, die ich heute beim Spion veröffentlichen durfte, will ich euch unbedingt teilhaben lassen:

Alkotest: Plugin verhindert Postings im Rausch

Wer kennt das nicht? Nach der Party noch einmal den Rechner hochgefahren und ein bisschen beim Spion gesurft. Und am nächsten Tag gewundert, was für einen Mist man da geschrieben hat. Ein Software-Tool soll jetzt Peinlichkeiten im Social Web vermeiden.

Peinliche Veröffentlichungen von Kommentaren, Bildern oder Videos in sozialen Netzwerken, die ihre Nutzer im Nachhinein nicht selten bereuen, können sie in Zukunft vermeiden. Zumindest eine freiwillig auferlegte Hürde will der Security-Spezialist webroot mit dem kostenlosen „Social Media Sobriety Test“ anbieten, um die oft folgenschweren Posts zu verhindern. Das Alkotest-Plugin für Firefox und Internet Explorer erschwert Usern den Zugang zu Social Networks im volltrunkenen Zustand.

Geschicklichkeitstests zu später Stunde

Anhand eines von fünf verschiedenen relativ einfachen Geschicklichkeitstests überprüft das Software-Tool, ob der Anwender nüchtern genug ist, um im Social Web nicht zu stolpern. Bestehen die Mitglieder von Internetplattformen die eigens installierte Selbstkontrolle nicht, versperrt das Plugin den Zugang zu den Portalen. Um dies zu vermeiden, müssen die Nutzer beispielsweise einem Kreis, der sich über den Bildschirm bewegt, mit dem Mauszeiger folgen oder das Alphabet rückwärts tippen.

Der User selbst legt vorausschauend fest, bei welchen Plattformen er einer Zugangskontrolle unterzogen werden möchte. Neben den Social Networks kann der Test bei jeder beliebigen Domain vor unbedachtem Zugriff schützen. Anhand einer Zeitsteuerung führt der Alkotest die Kontrolle auf Nüchternheit zudem nur zu gewissen Uhrzeiten durch, die der Anwender bestimmt – so etwa zu späten und oft verhängnisvollen Nachtstunden.

(pte/pb)

Zur News beim Spion

PB-Plotten: 18 – Präsentationsexposé

Zum Anfertigen eines Exposés habe ich schon beim Punkt Arbeitsexposé etwas gesagt. Natürlich wird man in den wenigsten Fällen das Arbeitsexposé verschicken können. Es muss inhaltlich und stilistisch überarbeitet werden. Möglicherweise sollte man es ganz neu schreiben und das Arbeitsexposé nur als Orientierung verwenden.

Ganz klar sollte man sich jetzt noch einmal vor Augen führen, dass das Exposé den Roman verkaufen soll. Der wichtigste Aspekt ist also, dass es Interesse weckt, spannend geschrieben ist und auf keinen Fall langweilt.

Im Vergleich dazu ist es völlig unwichtig, ob Nebenfigur Klaus auch Erwähnung findet, ob beschrieben wird, wie oft sich der Protagonist Peter die Haare kämmt und welche Eigenschaften den Antagonisten als Gestaltwandler im Einzelnen auszeichnen.

Ein Pitch zu Beginn, ein kurzes Umreißen der Hauptfigur(en) und dann eine mitreißende Beschreibung der Entwicklung des zentralen Konflikts bis hin zu seiner Auflösung.

Was sonst noch gefordert wird, sollte vom ausgewählten Verlag  (bzw. der Agentur) abhängen. Die Anforderungen finden sich meist auf der Homepage. Besser noch ist es, direkt Kontakt zum Lektorat aufzunehmen (Impressum auf der Homepage).

Natürlich sollte Exposé und Leseprobe ein Anschreiben beiliegen, in dem man sich und sein Werk kurz vorstellt. Auch eine Autorenvita ist meist gefragt. Möglicherweise ist noch eine übersichtliche Liste zu den Figuren gefragt.

Kernstück sind aber immer Exposé und Leseprobe.

(PB-Plotten: Die Liste)