Hilfe zur Selbsterkenntnis

Möglicherweise habt ihr es in den RSS-Feeds in der rechten Spalte schon gefunden: Autor Tom Liehr schreibt für das Literatur-Café eine fünfteilige Serie zum Thema „Warum werde ich nicht veröffentlicht? Oder: Die Große Manuskriptverschickung“ .

Jeden Freitag erscheint ein neuer Teil. Mit viel Ironie und schwarzem Humor ist es sehr unterhaltsam, seinen Worten zu folgen. Und wenn bei manchem noch ein bisschen Selbsterkennen reift, ist das sicher nicht das Schlechteste.

Kleine Ehre zum BuCon

Wie jedes Jahr findet auch 2010 am Samstag während der Frankfurter Buchmesse der Buchmesse Covent in Dreieich statt. Ich freue mich schon sehr darauf viele bekannte Gesichter wiederzutreffen, neue Leute kennenzulernen, zwischen den Ständen umherzustreifen und die vielen Lesungen zu besuchen.

Natürlich wird auch wieder der Deutsche Phantastik Preis verliehen, zusätzlich diesmal auch die Preise zum Storyolympiade-Wettbewerb „Rache!“. Und natürlich sind auch wieder die Geschichtenweber mit von der Partie.

Dieses Jahr wird mir die besondere Ehre zuteil, den Herausgeber unserer Steampunk-Anthologie „Von Feuer und Dampf“, Stefan Cernohuby, vertreten zu dürfen, um das Buch vorzustellen. Stefan kann nämlich leider selbst nicht anwesend sein.

Es wird spannend in M-V bis 10.09.10

Krimiwettbewerb 2010

Es geht um bisher unveröffentlichte Kurzkrimis, die in Mecklenburg-Vorpommern spielen. Der Wettbewerb ist in die 15.Literaturtage der Landeshauptstadt Schwerin integriert, die vom 12. Oktober bis zum 20. November in Schwerin stattfinden.

Neben der Veröffentlichung winken den Siegern attraktive Sachpreise wie ein Wochenende für 2 Personen in Mecklenburg-Vorpommern, ein E-Book-Reader, ein Rundflug per Ultraleichtflugzeug sowie spannende Krimibuchpakete.

Alles Weitere entnehmt ihr bitte der Ausschreibung auf krimi-mv.de.

Viel Erfolg!

Karten gewinnen für die Lesung des Jahres!

Montsegur-Lesung 2010
Zum Vergrößern anklicken

Nina Blazon, Kai Meyer, Wulf Dorn, Eva Baronsky, Markus Heitz – wann bekommt man schon einmal die Möglichkeit, so viele hochkarätige Autoren auf einen Schlag aus ihren Werken vortragen zu hören? Richtig, bestenfalls einmal in Jahr. Dann nämlich, wenn das Montségur-Forum seine Mitglieder zum jährlichen Treffen nach Oberursel ruft und als Auftaktveranstaltung am Freitagabend zur öffentlichen Lesung einlädt.

Dieses Jahr ist das der 24. September ab 20.00 Uhr. Die Lesung findet im Parkhotel am Taunus in der Hohemarkstraße 168, 61440 Oberursel/Taunus statt.

In der Pause und nach der Lesung besteht die Möglichkeit, am Büchertisch einen Blick in die Bücher zu werfen, sie zu erwerben und signieren zu lassen. Außerdem kann man mit den lesenden Autoren ins Gespräch kommen oder die vielen weiteren anwesenden Autoren des Montségur-Forums kennenlernen.

Der Eintritt kostet 10,- Euro. Bis zum 9. September kann man allerdings mit der Oberuseler Woche zwei mal zwei Karten für die Lesung gewinnen!

Es lesen:

Nina Blazon aus „Schattenauge“ (Ravensburger)
Kai Meyer aus „Arkadien erwacht“ (Carlsen)
Wulf Dorn aus „Kalte Stille“ (Heyne)
Eva Baronsky aus „Herr Mozart wacht auf“ (Aufbau)
Markus Heitz aus „Judassohn“ (Knaur)

Karten im Vorverkauf in der Buchhandlung Bollinger (Tel. 06171 / 28 46 64) und an der Abendkasse im Hotel.

Leser machen Bücher

Ich muss zugeben, ich habe eine Weile darüber nachgedacht, ob ich zu dem Thema etwas poste. In Autorenkreisen wird heftig darüber diskutiert und zumindest die Erfahreneren unter ihnen sehen eine Entwicklung, wie sie sich andeutet, mit deutlicher Skepsis. Und mir geht es genauso. Allerdings gab es letztlich eine Aussage einer lieben Kollegin, die mich dazu bewogen hat, doch darüber zu berichten:

Ein Gutes kann man aber auf jeden Fall über so ein Projekt sagen: Es holt die potenziellen Kunden der DKZV von der Straße, jedenfalls für eine Weile.

Worum geht es also? Es geht um Verlage bzw. verlagsähnliche Unternehmen, wie sie sich wahrscheinlich manch ein noch unveröffentlichter Autor schon lange wünscht. Schließlich hört man immer wieder, die großen Verlage würden nur noch nach Kriterien der Verkäuflichkeit auswählen und dabei sowohl Qualität als auch Leserwünsche aus den Augen verlieren. Ein Punkt, dem ich so nicht zustimmen kann, aber das soll hier nicht das Thema sein.

Erst kürzlich berichtete ich über den neuen Weg, den Droemer Knaur mit Neobooks einschlagen will. Das Besondere ist hier, dass hinter dem Konzept ein klassischer Verlag steht. Die Grundidee, dass Leser in einer Vorauswahl bestimmen, welche Texte das Lektorat zur Veröffentlichung prüft, gab es aber schon vorher.

EPIDU hat es vorgemacht

Laut eigenen Angaben, kann sich bei EPIDU jeder anmelden und ein Manuskript hochladen. Ein Vorlektorat entscheidet, ob der Text die Mindestanforderungen an Lesbarkeit nicht unterschreitet und mit den AGB vereinbar ist. Alle Manuskripte, die diese kleine Hürde genommen haben, stehen in der Community allen Lesern zur Bewertung zur Verfügung. Innerhalb der Bewertungsphase (momentan jeweils zwei Monate) kristallisieren sich so die fünf beliebtesten Texte heraus. EPIDU verpflichtet sich, pro Bewertungsphase mindestens eines dieser fünf Manuskripte zu publizieren. Die Entscheidung darüber, welches der fünf ausgewählt wird, trifft wiederum das Verlagslektorat.

Der glückliche Autor erhält einen Normvertrag und EPIDU gibt an, dass der weitere Weg der Veröffentlichung und Vermarktung dem üblichen Verlagsmodell entspricht, dass demnach auch keinerlei Kosten auf den Autor zukommen.

euryclia: Alle Macht dem Leser

Die noch ganz neue Plattform euryclia radikalisiert diesen Weg noch. Hier liegt die Veröffentlichungsentscheidung letztlich vollkommen beim Leser. Wer hier sein Manuskript hochlädt, schließt laut Aussagen der Betreiber sofort einen hinsichtlich der Eigenheiten des Portals modifizierten Normvertrag ab. Dabei muss das Manuskript innerhalb eines halben Jahres 1000 Vorbestellungen seitens der Leser erhalten, damit es tatsächlich zu einer Veröffentlichung kommt. Sobald diese Zahl an Vorbestellungen erreicht ist, erhält der Text ein Lektorat und wird von euryclia ohne Kostenzuschüsse seitens des Autors publiziert.

Die Leser entscheiden sich dabei aufgrund der von den Autoren hochgeladenen Exposés und Leseproben für eine Bestellung, die natürlich nur dann auch zum Buchkauf führt, wenn sich mindestens 999 andere Leser ebenfalls dafür entscheiden. Sollte dem auch nach einem halben Jahr nicht so sein, wird das Manuskript von der Plattform gelöscht und damit für den Autor wieder freigegeben.

Vieles bleibt abzuwarten

euryclia befindet sich noch im Aufbau. Einige Fragen werden sicher noch zu klären sein. Ob der von den Betreibern versprochene faire Umgang mit den Autoren wirklich attestiert werden kann, wird sich noch zeigen müssen. Darauf, dass sich die Homepage zur Zeit zu Unrecht mit dem Fairlag-Logo schmückt, die Betreiber sich also ungerechtfertigt als Unterstützer der Initiative bezeichnen, wurden sie bereits hingewiesen, und haben angekündigt, das Logo baldmöglichst zu entfernen.

Ist euryclia nun eine echte Chance für unveröffentlichte Autoren? Meine Skepsis habe ich schon angedeutet, will aber zunächst das Türchen offenlassen für die Möglichkeit, wie das Projekt erfolgreich werden könnte.

Plattformen, die darauf zielen, Hobbyschreibern und Autoren die Möglichkeit zu geben, ihre Texte online in mehr oder weniger attraktiver Form Lesern zugänglich zu machen, sind in den letzen Jahren beinahe wie Pilze aus dem Boden geschossen. Die erfolgreichsten unter ihnen werden von Nutzern und Texten geradezu überschwemmt. So tummeln sich etwa auf  BookRix derzeit mehr als 167.000 Nutzer und man kann dort mehr als 40.000 Online-Texte lesen.

Schreiber gibt es genug

Wer bis dahin noch nicht geglaubt hat, dass sich im Internet unzählige Schreibwütige herumtreiben, von denen wenigstens ein Teil durchaus den Traum der Printveröffentlichung träumen dürfte, den sollten diese Zahlen eines Besseren belehren. Warum sollten diese nicht auch das Angebot von euryclia annehmen? Ich denke, das werden sie tun.

Allerdings bedeutet das noch nicht viel. Auch auf BookRix kann man einen Text als gut bewerten. Der derzeit mit großem Abstand bestbewertete Text wurde am 25. April 2009 eingestellt und verfügt aktuell über 840 Sterne. Die 1000er-Marke hat also auch dieser nicht erreicht, schon gar nicht innerhalb eines halben Jahres.

Dabei handelt es sich auf dem Literaturportal überwiegend um kurze, aber vollständige Texte, Leseproben von Romanen werden kaum bewertet. Allerdings gibt es natürlich auch keine Aufforderung an die Leser (die im Übrigen zum größten Teil einfach selbst schreibende Nutzer sind), ihre Lieblingstexte zu Printpublikationen zu machen.

Nicht nur Insider beobachten auf derartigen Literaturportalen hinsichtlich der Bewertung eine mehr oder weniger ausgeprägte Klüngelwirtschaft, die sich praktisch nicht vollkommen ausschalten lässt.

Der Erfolg derartiger Portale scheint also nur auf den ersten Blick eine gute Ausgangslage für euryclia zu sein. Schaut man genauer hin, entdeckt man, dass viele potentielle Autoren noch lange nicht die 1000 voll machen.

Bestellungen ins Blaue

Und bei euryclia geht es ja nicht einfach um Bewertungen. Es geht für den Leser darum, ein Buch zu bestellen. Von einem Autor, dessen  Manuskript er nur aus einem unlektorierten Exposé und einer ebensolchen Leseprobe kennt. Das könnte in manchen Fällen zu spendenbereiter Hilfsbereitschaft führen, wird aber wohl kaum das Gros der Leser verführen. Zumal es höchst unwahrscheinlich ist, dass der Leser für diesen Aufwand je das Bestellte in der Hand halten wird. Immerhin kann er dann nach einem halben Jahr sein gespartes Geld nehmen und im nächsten Buchladen in den Regalen nach Ersatz von bekannten Autoren stöbern. Nur ausgesprochene Idealisten dürften es dagegen für einen weiteren euryclia-Autor aufsparen.

Bei diesen Ausgangsbedingungen werden vermutlich auch die meisten teilnehmenden Autoren bald enttäuscht feststellen, dass sich ihre realistischen Chancen auf eine Publikation im Vergleich zum klassischen Lektoratsauswahlverfahren nicht wesentlich gesteigert haben. Dass möglicherweise eine große Anzahl an Lesern auf dem direkten Weg nicht allzu viel leichter zu erreichen ist als über die filternden Verlagslektorate.

Immerhin wäre das unter Erfahrung zu verbuchen. Und wie schon von meiner Kollegin bemerkt, ist es eben eine Erfahrung, die den Autor nichts kostet und auch ansonsten auf einer (hoffentlich) fairen Basis zu erlangen ist. Und möglicherweise gibt es ja hinsichtlich der benötigten Anzahl der notwendigen Vorbestellung noch Nachbesserungen, die den hoffnungsvollen Autoren entgegenkommen.

Wenn der Verlag die Hände in den Schoß legt

Denen dürfte wahrscheinlich der folgende Aspekt leider nicht als der Wichtigste gelten. Selbst wenn euryclia ansonsten den fairen Umgang mit den Autoren gewährleistet, entzieht man sich doch der Hauptfunktion des Verlegers, nämlich nach verlegerischen Kriterien Werke für die Veröffentlichung auszuwählen und in verlegerischer Verantwortung zu vermarkten. Allen Unkenrufen zum Trotz ist ein Verleger nämlich normalerweise jemand, der für die von ihm verlegten Werke einstehen kann.

Dass bei euryclia, wenn überhaupt, tatsächlich immer Werke die Hürde zur Veröffentlichung überspringen, die die Verleger auch nach eigenem Ermessen als veröffentlichungswürdig erachten, ist unter diesen Voraussetzungen zumindest nicht als gegeben anzunehmen. Auch bleibt abzuwarten, wie die Vermarktungsstrategien über die 1000 Vorbestellungen hinaus angedacht und erfolgreich sind.

Unter dem Strich bleibt es aus meiner Sicht eine mit Skepsis zu betrachtende Alternative, aber immerhin eine Alternative. Und hoffentlich eine Alternative, die dem klassischen Verlagswesen nicht den Rang streitig macht. Denn diejenigen, die diesem Orientierung am Massengeschmack vorwerfen, sollten erkennen, dass die hier gebotene Alternative, sollte sie tatsächlich erfolgreich funktionieren, diesem Kritikpunkt noch viel weniger entgegenwirken kann.

Etwas kurios finde ich in diesem Zusammenhang, dass euryclia offenbar auch Literaturagenturen kontaktet. Was sollen die aber machen? Ihre Provision verdienen, indem sie ihre Autoren an eine Onlineplattform vermitteln, auf der dann die Leser letztlich eine völlig unabhängige Entscheidung treffen? Dazu braucht der Autor wohl keine Agentur. Wahrscheinlicher ist da doch, dass mancher Agent statt eines unbequemen Ablehnungsschreibens eine Empfehlung für euryclia verschickt.

Die VZ-Agentur

Nicht nur Autoren haben es schwer, im Literaturbetrieb Fuß zu fassen. Natürlich gilt das auch für junge Verlage. Und ganz offenbar haben es auch Literaturagenten nicht leicht, als Neulinge im Geschäft wahrgenommen zu werden.

Ich selbst wurde zwar nicht bedacht, aber andere Schreiber erhielten in der VZ-Community (schülerVZ, studiVZ, meinVZ) Freundschaftsanträge von einer Literaturagentur auf Autorensuche. So auch ein Geschichtenweber, der daraufhin ein fragendes Posting ins Forum setzte.

Und siehe da, der engagierte Agent hat selbst ins Forum gefunden und stellt sich dort offen den kritischen Fragen. Wie er sich dabei schlägt, könnt ihr hier nachlesen:

Kontaktaufnahme via meinVZ

Harte drei Wochen

Von heute an bis zum 16. September (!!!) wird wohl der größte Teil meiner Zeit für Redaktionsarbeit draufgehen. Eine Kollegin ist im Urlaub.

Hoffentlich gelingt es mir, neben Redaktion und Lektorat noch genug Schreibzeit freizuhalten. Eine echte Deadline habe ich (bzw. Ben Philipp) zwar im Moment noch nicht, aber Absprachen gibt es schon (vor allem in Hinblick auf das seltsamerweise rasant nahende Weihnachtsgeschäft).

Wenn die Stille zum Albtraum wird

Wulf Dorn: Kalte StilleSpannung ohne Sicherheiten oder A Dorn is born“ hieß meine Rezension zu seinem Debütroman „Trigger“. Wulf Dorns Erstling ist inzwischen längst ein Bestseller und steht kurz davor, verfilmt zu werden. Wie Wulf auf seiner Website berichtet, wurde das Drehbuch bereits Anfang des Jahres fertiggestellt, die Rechte hat sich die teamWorx Television & Film GmbH gesichert (u.a. „Der Tunnel“, „Mogadischu“, „Stauffenberg“, „Dresden“).

Nun steht sein neuer Thriller in den Startlöchern (Erscheinungstermin 23. August). Er trägt den Titel „Kalte Stille“ und verspricht ebenso spannend zu werden wie sein Vorgänger.

Verlagstext:

Der Psychiater Jan Forstner leidet seit dreiundzwanzig Jahren unter dem mysteriösen Verschwinden seines damals sechsjährigen Bruders Sven. Nur ein Diktiergerät, das die beiden Jungen in jener Nacht bei sich hatten, ist Jan geblieben. Darauf ist Svens Stimme zu hören, die in abrupter Stille endet. Seither kann Jan keine Stille mehr ertragen und wird von Alpträumen geplagt.

Ein weiteres Rätsel gibt der Unfall von Jans Vater auf, der in derselben Nacht verunglückte, nachdem er wegen eines Anrufs mit unbekanntem Ziel aufgebrochen war. Nach einer schweren Krise erhält Jan die Chance für einen beruflichen Neuanfang in der Klinik seines ehemaligen Heimatortes. Dort wird Jan mit einem mysteriösen Selbstmordfall konfrontiert. Gemeinsam mit der Journalistin Carla Weller kommt er einem Geheimnis auf die Spur, das sich seit vielen Jahren hinter den Klinikmauern verbirgt. Ein Geheimnis, das Jan zurück in seine Vergangenheit und auf die Spur des Täters führt.

Im folgenden Buchtrailer stimmt euch der Autor selbst auf sein Buch ein:

Kalte Stille
Heyne
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten
ISBN: 978-3-453-26686-5
Preis: 16,99 EUR
Erscheinungstermin: 23. August 2010
Special zu Wulf Dorn

Grenzenlos abtauchan bis 31.08.10

Taucha-Literaturwettbewerb

Originalausschreibung: http://www.kukuta.de/KuKuTa_e.V./Literaturblick.html

Aufruf zum Literaturwettbewerb der Stadt Taucha 2010

Unter Schirmherrschaft des Bürgermeisters, Herrn Dr. Holger Schirmbeck, rufen der Kunst- und Kulturverein Taucha e.V., der Tauchaer Verlag und die Stadtverwaltung Taucha alle Schreibinteressierten auf, sich am Literaturwettbewerb zum Thema

„Grenzenlos“

mit einer eigenen Erzählung oder einem eigenen Gedicht zu beteiligen.

Für beide Kategorien wird ebenfalls ein Kinder-Nachwuchspreis sowie ein Jugend-Nachwuchspreis vergeben.

Einsendeschluss ist der 31.08.2010.

Ihre Einsendung erwartet:

Stadtverwaltung Taucha
Elke Müller
Stichwort: Literaturwettbewerb 2010
Schloßstraße 13
04425 Taucha

Mit der Einreichung eines Beitrags verpflichten sich die Autorinnen und Autoren zur Anerkennung und

Einhaltung folgender Regeln:

  • Der Autor ist alleiniger Urheber des Werkes.
  • Die Geschichte wurde noch nicht in einem Print-Medium veröffentlicht.
  • Der Autor ist mit einer eventuellen Veröffentlichung in geeigneter Form im Tauchaer Verlag und auf der Internet-Präsentation des Kunst- und Kulturvereins Taucha e.V. einverstanden.
  • Die Preisvergabe und die Auswahl der Kurzgeschichten und der Gedichte erfolgt unter Ausschluss des Rechtswegs.
  • Jeder Autor hat die Möglichkeit eine Kurzgeschichte oder ein Gedicht einzureichen.
  • Der Text ist möglichst mit einem gängigen Textverarbeitungsprogramm zu erstellen.
  • Folgende Angaben sind notwendig: Name, Vorname, Wohnadresse, Alter, Telefon und falls vorhanden E-Mailadresse.
  • Der eingereichte Text ist im Format DIN A4 einzureichen und darf 800 Wörter bei der Kurzgeschichte sowie 1 Seite DIN A4, einspaltig, bei Gedichten nicht überschreiten.
  • Die Schriftgröße 10 darf in beiden Kategorien nicht unterschritten werden.
  • Die Nachwuchspreise werden in einen Kinder-Nachwuchspreis bis 12 Jahre, und einen Jugend-Nachwuchspreis, 13-18 Jahre, aufgeteilt.
  • Bis zum Einsendeschluss darf das Höchstalter (12 bzw. 18 Jahre), laut Geburtsdatum, nicht überschritten sein

Die Preisverleihung erfolgt in Taucha im Rahmen einer Literaturgala im November 2010.

Wir wünschen allen Autoren viel Erfolg für diesen Wettbewerb.

Tobias Meier, Pressesprecher, KuKuTa e.V., www.kukuta.de/

Quelle: Uschtrin

Wir können auch anders

Diesen Film nicht zu kennen kommt einer Bildungslücke gleich. „Wir können auch anders“ ist Kult! Die Roadmoviekomödie von Detlev Buck („Männerpension“) gehört sicher zu den schrägsten deutschen Filmen aller Zeiten.

Die eher wortkarge Komödie regte die Fans an, bei wiederholten Kinobesuchen die Dialoge mitzusprechen und die Sprüche aus dem Film so oft wie möglich in Alltagssituationen anzuwenden. Dabei sind es nicht nur die naiven Brüder Kipp (Joachim Król) und Most (Horst Krause), die für Lachanfälle sorgen, auch die skurrilen Nebenfiguren, die perfekte Kulisse des Nachwende-Ostens und die grandiosen Hintergrundgeräusche bieten immer Neues zu entdecken.

Also unbedingt am Samstag um 15.30 Uhr den NDR einschalten!

Gute Nacht, Miss Marple!

Das Bücherhotel „Gutshotel Groß Breesen“ kannte ich schon. Wirklich sehr empfehlenswert, durfte ich dort doch schon an interessanten Veranstaltungen vom Literaturhaus Rostock teilnehmen.

Auf Pipapofee’s Blog habe ich aber jetzt auch einen interessanten Hinweis auf das erste Krimi-Hotel Deutschlands gefunden. Schönen Dank dafür. Wer also seinen Urlaub noch nicht geplant hat …

Von Feuer und Dampf

So, nun ist es endlich soweit. Ich kann euch alle wichtigen Infos zur im September erscheinenden Steampunk-Anthologie der Geschichtenweber präesentieren. Wenn ihr das Cover in seiner vollen Pracht genießen wollt, klickt einfach auf das Vorschaubild.

Stefan Cernohuby (Hrsg.): Von Feuer und DampfVon Feuer und Dampf – Spiegelwelten 2

Was wäre wenn …

… die Welt im Jahre 1899 völlig anders wäre, als wir sie kennen?
… ein dampfbetriebener Golem Berlin unsicher macht?
… in Hamburg Schiffe und Zeppeline um die Vorherrschaft kämpfen?
… das Münchner Oktoberfest bahnbrechende Erfindungen präsentiert?
… eine gewaltige Maschine unter Wien auf ihren Einsatz wartet?

Sechzehn Autorinnen und Autoren haben gemeinsam eine alternative Realität erschaffen. Sie erzählen kleine und große, jedoch stets miteinander verknüpfte Geschichten in den Städten Berlin, Wien, Hamburg und München. Die Anthologiereihe „Spiegelwelten“ präsentiert mit „Von Feuer und Dampf“ das erste deutschsprachige Werk, das sich voll und ganz dem Thema Steampunk widmet.

Aus dem Inhalt:

Torsten Sträter: Prolog

Berlin:
Charlotte Engmann: Saubere Arbeit
Oliver Hohlstein: Mit Begleitung
Gerd Scherm: Der Rosenbaum-Golem
Felix Woitkowski: Der Puppenspieler

Wien:
Andreas Gruber: Die Weltmaschine
Claudia Hornung: Die Sache mit Valentin
Nina Horvath: Die neue Eiszeit
Stefan Cernohuby: Das Dampftaxi

Hamburg:
Sylke Brandt: Exotische Intrigen
Philipp Bobrowski: Kesselchen
Chris Schlicht: Die Luft der Freiheit

München:
Michael Wozonig: Minimale Chancen
Damian Wolfe: Raketen und Revoluzzer
Marco Ansing: Der Automaten-Imbiss
Simone Edelberg: Das Trambahnritzenreinigungsweiberl

Torsten Sträter: Epilog

Von Feuer und Dampf
Herausgeber: Stefan Cernohuby
Arcanum Fantasy Verlag
Einband: Softcover
ISBN: 978-3-939139-13-3
Preis: 10,90 Euro

Die Autoren / Geschichten:

Torsten Sträter Prolog
BERLIN
Charlotte Engmann Saubere Arbeit
Oliver Hohlstein Mit Begleitung
Gerd Scherm Der Rosenbaum-Golem
Felix Woitkowski Der Puppenspieler
WIEN
Andreas Gruber Die Weltmaschine
Claudia Hornung Die Sache mit Valentin
Nina Horvath Die neue Eiszeit
Stefan Cernohuby Das Dampftaxi
HAMBURG
Sylke Brandt Exotische Intrigen
Philipp Bobrowski Kesselchen
Chris Schlicht Die Luft der Freiheit
MÜNCHEN
Michael Wozonig Minimale Chancen
Damian Wolfe Raketen und Revoluzzer
Marco Ansing Der Automaten-Imbiss
Simone Edelberg Das Trambahnritzenreinigungsweiberl
Torsten Sträter Epilog