Bücherschränke auf den Straßen

Hier habe ich von einem sogenannten „Offenen Bücherschrank“ erfahren. Er steht in Frankfurt/Main und jeder, der das möchte, kann sich dort ein Buch mitnehmen und / oder eines hineinstellen. Eine Art zwangloses und offenes Bookcrossing vorort.

Obwohl ich mich nur schwer von Büchern trennen kann, finde ich diese Idee einfach klasse. Leider gibt es das in Rostock nicht, allerdings soll Frankfurt nicht die einzige Heimat einer solchen „Straßenbibliothek“ sein. Gibt es das auch bei euch?

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Comments
11 Responses to “Bücherschränke auf den Straßen”
  1. Taklara sagt:

    In Berlin gibt es das wohl schon, den sogenannten „Bücherwald“. Ich muss aber zugeben, ich bin damit noch nicht in Kontakt gekommen – obwohl ich die Idee grundsätzlich sehr gut finde.
    Was ich hier schon erlebt habe, ist, dass eine Kiste mit Büchern vor einem Haus stand mit der Aufschrift „Zu Verschenken“. Fand ich auch nicht verkehrt. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich sogar einen ganz netten Krimi darin gefunden.
    Bücher, die ich nicht mehr lesen will und die noch gut in Schuß sind, gebe ich inzwischen in einem Oxfam Laden ab. Da habe ich dann auch wenigstens das Gefühl, sie sind für einen guten Zweck.

  2. Der „Offene Bücherschrank“ dürfte in Frankfurt wohl einmalig sein. Die Idee gefällt mir gut und ich würde auch gelegendlich ein Buch hineinstellen. In Hameln besteht nur die Möglichkeit Bücher an einen Bibliotheken-Förderverein zu spenden. Diese werden dann, einmal im Jahr, gegen einen geringen Betrag von 50 Cent bis 1 Euro, auf einem Bücherflohmarkt angeboten.

  3. gartenzaun sagt:

    Einen offenen Bücherschrank gibt es auch in Wien. Siehe: http://www.offener-buecherschrank.at/

  4. Taklara sagt:

    Ist ja lustig. Ausgerechnet heute stolpere ich über eine Meldung, dass es offene Bücherregale in Hamburger Bussen gibt …
    http://www.vhhpvg.ch/news/2010/04/Einfach_entspannend_1.php
    Ist ganz aktuell. Ob der Gedanke sich ausbreitet?

  5. Pyrochrom sagt:

    Bei mir in Karlsruhe habe ich das noch nie gesehen und bis es so weit kommt, wird es vermutlich noch eine Weile dauern. Aber die Idee finde ich gut und ich wäre sicherlich ein fleißiger Buchspender.
    Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich eigentlich gute Bücher in irgendwelchen Kisten in meinem Keller verrotten lasse, weil mein Bücherschrank überfüllt ist und ich sie einfach nicht mehr lese. Da könnten sich sicherlich noch einige Leser dran erfreuen.

    • autorphilipp sagt:

      Da böten sich doch dann vielleicht Möglichkeiten an wie die aus dem ersten Kommentar.

      • Pyrochrom sagt:

        Stimmt. Für eine einfache Bücherkiste ist in meiner Gegend zu wenig los, aber seit neuestem haben wir ja einen Oxfam-Laden in der Stadt. Werde ich auf jeden Fall einmal in Erwägung ziehen, wenn ich das nächste Mal Bücher loszuwerden habe.

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