Immer diese Debütanten

Da habe ich gerade erst in einem Forum gegen die gefestigte Meinung anzureden versucht, deutsche Verlage würden praktisch keine deutschen Autoren debütieren lassen, weil sie lieber billig Auslandslizenzen einkaufen würden (die heutzutage im Vergleich gar nicht unbedingt die günstigere Alternative für den Verlag darstellen müssen), schon darf ich auf meinem Blog die nächste deutsche Nachwuchsautorin vorstellen, die den Schritt in die Verlagswelt geschafft hat.

Geschichtenweberin Christiane Lind debütiert am 1. Juni mit ihrem Historischen Roman „Die Geliebte des Sarazenen“ beim Rowohlt Verlag.

Auf der Verlagsseite heißt es zu dem Buch:

Wagnisse der Liebe – eine Frau zwischen Orient und Okzident.

Braunschweig zur Zeit der Kreuzzüge: Die junge Leonore von Calven begibt sich auf Wallfahrt nach Jerusalem. Was niemand weiß: Leonore trägt ihr Pilgergewand nur zum Schein. Der wahre Grund ihrer Reise muss verborgen bleiben.
Viele Gefahren lauern auf dem Weg in die Heilige Stadt. Doch die junge Frau findet hilfsbereite Gefährten – und sie ist nicht die Einzige, die ein Geheimnis hütet …
Als Leonores Leben bedroht wird, rettet sie der Karawanenführer Nadim. Durch ihn taucht sie ein in eine faszinierende fremde Welt. Aber der Friede im Heiligen Land ist zerbrechlich. Und Leonore muss sich der Frage stellen, ob eine Christin einen Sarazenen lieben darf …

Ich gratuliere Christiane auch an dieser Stelle noch einmal zu diesem Erfolg und wünsche ihr viele Leser. Sicher wird sie schon bald keine Debütantin mehr sein, denn die dürfte es ja unter den deutschen Autoren eigentlich ohnehin nicht geben.