erstlingsWerk

Ich finde es immer schön, wenn ich von jemandem lese, der sich im Romanschreiben versucht. Besonders toll finde ich es, wenn sich dieser Jemand vorher und währenddessen ausgiebig Gedanken darum macht.

So bin ich heute auf das Blog „erstlingsWerk“ gestoßen. Lukas Klint schreibt dort Tagebuch über seinen Versuch, den ersten Roman zu schreiben. Ich kenne Lukas nicht, weiß auch nicht, ob er tatsächlich so heißt, aber es macht Spaß, ihm über die Schulter zu sehen.

Täglich, in der Regel von 9-12 Uhr, wandert Lukas mit seinem Laptop ins St. Oberholz – inzwischen hat man ihn dort in die Stammkundschaft aufgenommen – und werkelt an seinem Agentenbuch/Krimi/Thriller, wie er es nennt. Sowohl die Probleme als auch die kleinen Erfolgsmomente, die er dabei erlebt, dürften jedem Autor, ob noch in derselben Phase oder längst darüber hinaus, wohl bekannt sein.

Ich wünsche Lukas jedenfalls auch an dieser Stelle Durchhaltewillen und Erfolg. Außerdem viele Leser, zunächst für sein Blog, später vielleicht für seinen Roman.

4 Antworten auf “erstlingsWerk”

  1. Ich habe mir noch nicht alles durchgelesen, aber als erstes fällt mir auf, wie tapfer er sich Tag für Tag an seinen Roman oder zumindest schon mal die Ausarbeitung der Details setzt.
    Wenn er das durchhält, wird wohl schon ein Buch dabei herauskommen – ich drücke ihm die Daumen.

    1. Ja, ich glaube auch, dass es hilft, wenn man sich mit dem Blog einen „äußeren Zwang“ schafft. Denn was soll man da reinschreiben, wenn man nur in die Luft geschaut hat.
      Auch sonst scheint er sich gut vorbereitet zu haben.

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