Der Kummer mit den Regeln

Ich sage gern, es gibt keine Regeln, allenfalls Richtlinien, besser noch Ratschläge, sofern es ums Schreiben geht.

Zwei davon, nämlich solche, die den Schreibdiskurs der letzten Jahre ganz entscheidend prägen, stehen in einer Diskussion im Montsegur-Forum derzeit auf dem Prüfstand: Show, don’t tell und szenisch vs. berichtend.

Dabei ist es weniger wichtig, welcher der beiden Lehrsätze durch das Ausgangsposting mehr berührt wird (meiner Meinung nach sind es beide), sondern eben die Erkenntnis, dass die Übertreibung schnell zu Einseitigkeit und Langeweile führt.

Meine Erfahrung aus dem Lektorat besagt außerdem, dass angehende Schreiber schon ohne Regelkenntnis dazu neigen, weniger Wichtiges auszuwalzen und Schlüsselszenen im Eiltempo abzuhandeln.

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