Ungewohnter Beginn

Normalerweise beginne ich anders. Klar, zuerst ist da eine Idee. Meist ist die bei mir direkt mit einer Intention verbunden, mit einer Vorstellung, was ich mit dem Leser anstellen will. Das Ganze bildet schnell einen Rahmen, der zumindest aus Anfang und Ende der Geschichte besteht. Dann plotte ich dementsprechend (oft zuerst oder auch ausschließlich im Kopf). Figuren und Lokalitäten werden dem Plot entsprechend entwickelt. Ebenso ergibt sich die Notwendigkeit zur Recherche aus dem Plot.

Diesmal ist es fast anders herum. Natürlich steht auch zum Beginn meines Regionalkrimis die Idee. Auch eine Vorstellung darüber, was ich mit dem Leser anstellen will, habe ich schon. Aber ich habe noch keinen Rahmen und erst recht keinen Plot.
Klar, bei einem Regionalkrimi weiß ich schon, wo er spielt, in und um Rostock natürlich. Mehr noch: Zu meiner Idee gehört, dass ich weiß, in welchen Berufskreisen sich die Protagonisten bewegen sollen.
Aber um wirklich einen Plot erarbeiten zu können, muss ich erst in eben diesen Kreisen recherchieren. Und mein erster Recherchetermin liegt erst auf dem kommenden Samstag.
Was mache ich also? Ich beschäftige mich zum ersten Mal schon plotunabhängig mit den Figuren. Auch mal sehr interessant, wenn man noch nicht einmal weiß, höchstens ahnt, welche Rolle die später spielen könnten.
Aufregend, aufregend!

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