Rückblende: Sonntag

Der dritte Tag des Montsegur-Autorentreffens:

Der Sonntag war für mich Workshop-Tag. Die Aussicht, dadurch nun die interessanten Sonntagsvorträge zu verpassen, wurde mir dadurch nicht allzu schwer, dass sie dankenswerterweise wie auch an den Vortagen von André Wiesler mit der Kamera aufgezeichnet wurden, um hoffentlich bald auf DVD abrufbar zu sein.

Nachzuholen bleiben mir also die Vorträge „Witz bleib drin, du bist umzingelt! – Schreiben mit Ironie“ von Jürgen Bräunlein, „Wer hat Angst vor’m bösen Literaturwissenschaftler? – Ein kleiner Ausflug in die schöne Welt der Geisteswissenschaften mit ihren Potentialen und Ausprägungen“ von Ole Christiansen und Thomas Plischke sowie „Thema – Die DNS der Geschichte“ von Kathrin Sebens.

Der gut besetzte Workshop, den ich in dieser Zeit besuchte, hieß: „Ohne dich kann ich nicht sein – Symbiose von Inhalt und Sprache“. Mit großer Leidenschaft vermittelte uns Lisa-Marie Dickreiter, basierend auf ihren Erfahrungen aus dem dramaturgischen Bereich, an zahlreichen Textbeispielen (mein Stapel noch zu lesender Bücher ist um viele Meter gewachsen), wie man Stilmittel gekonnt einsetzt, um erstaunliche Wirkungen zu erzielen. Genau mein Thema also.

Der Workshop hätte noch andauern können, aber irgendwann war es eben Zeit zum Mittagessen. Im Anschluss blieb noch Zeit für einen gemütlichen Ausklang des Wochenendes auf der Hotelterasse.

Ein Wochenende, an dem ich wieder viel gelernt habe, Bekanntschaften vertieft und neue geschlossen und obendrein viel Inspiration mitgenommen habe und sogar ein paar der berüchtigten ungelegten Eier, über die man … na ja, ihr wisst schon.