Die Liebesbeziehung zum Roman

Eric T. Hansen berichtet in der Kolumne „Tagebuch eines Romans“ auf bücher-magazin.de von einem ungewöhnlichen Projekt:

„Geht das: einen Roman zu zweit schreiben? Und das als deutsch-amerikanisches Paar? Eric T. Hansen und Astrid Ule haben es gewagt, gegen den Rat aller Freunde.“

Dass dies zu einem Lesevergnügen werden kann, beweist das folgende Zitat:

„In jeder Beziehung kommt irgendwann – meist ganz früh – der Punkt der Prüfung. Auch, wenn man einen Roman schreibt – mit dem Unterschied, dass nur 50 Prozent aller Ehen in Scheidung enden, während 99 Prozent aller Buchvorhaben nie zu Ende gebracht werden. Ob man ein Buch zur zweit oder allein schreiben will: Es fängt immer genauso an wie eine Liebesbeziehung. Mit einem Knall verliebt sich der Autor in eine Romanidee. Das Buch, das ihm vorschwebt, ist immer ein einzigartiges Buch, das beste Buch der Welt, schön und erhaben und voller tiefer Wahrheiten. Monatelang schwebt er auf Wolke 7. Dann lernt er das Buch näher kennen.“

Quelle: bücher-magazin.de

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