Unterwegs

Da ich morgen auf Familienbesuch nach Frankfurt fahre, von wo aus ich am Montsegurtreffen in Oberursel teilnehme und später meine Freundin besuche, bin ich bis zum 7.9. auf Internetcafés angewiesen.
Während des Treffens werde ich wohl gar keine Zeit finden, ins Netz zu schauen, und auch danach ist die Zeit im Internetcafé natürlich im wahrsten Sinne des Wortes kostbar. Da ich mir obendrein Arbeit mitnehme, kann ich also noch nicht versprechen, wie oft ich hier nach dem Rechten schauen kann.
Ich wünsche daher meinen Blogbesuchern bis zu meiner Rückkehr alles Gute und melde mich dann wieder an.

Leser werden es / ihn lieben

Das Blog (Weblog) heißt es richtig und doch muss auch ich mich immer mal wieder daran erinnern, wenn ich versehentlich ein Maskulinum verwende.

Allein aus diesem Grund wäre das folgende neue Blog schon empfehlenswert, denn es liefert schon im Titel eine Begründung, warum man ihm durchaus den männlichen Artikel vorsetzen darf: (der) Literaturnotiz-Blog!

Und natürlich ist das nicht alles, warum Gerneleser ihn (!!!) aufsuchen sollten.
Ricarda „Rici“ Ohligschläger bietet in ihren Artikeln alles, was das Leserherz begehrt: Neuigkeiten aus der Literatur und von Autoren, Buchempfehlungen, Rezensionen, Autoreninterviews, bei denen auch die Leser Fragen stellen, und vieles mehr.

Also, unbedingt mal reinschauen!

Die Geschichtenwebergeschichte: Teil 5

TEIL 5: 23. August 2008 – 23. August 2009

Fünf Jahre „Edition Geschichtenweber“. Fünf Jahre, in denen Kurzgeschichten von über hundert deutschsprachigen Autoren (aus drei Ländern), bestehend aus professionellen Schreibern und vielversprechenden Nachwuchstalenten, in elf Anthologien bei fünf Verlagen untergebracht wurden. Die bisher veröffentlichten elf Sammlungen, zusammengerechnet knapp 3000 Seiten, haben 15 verschiedene Herausgeber betreut.
Im Herbst 2009 erscheinen zwei neue Anthologien („Metamorphosen“ und „Spukhaus zu vermieten“) bei zwei neuen Verlagen (Verlag Torsten Low und Wortkuss-Verlag).
Für nächstes Jahr ist eine historische Roman-Trilogie beim Wurdack-Verlag angekündigt, eine Anthologie beim Wunderwald-Verlag und der Fortsetzungsband der Krimi-Reihe der S.E.K. Mordlust. Drei weitere Sammlungen sind im Entstehen. Eine beachtliche Leistung und ein Anlass, um zurückzublicken.

Wie jedes Jahr gehört der BuchmesseCon auch 2008 zu den wichtigsten Treffpunkten der Geschichtenweber. Über 30 Mitglieder des Forums kommen nach Dreieich. Die Lesung der Geschichtenweber ist sehr gut besucht und die Zuhörer bekommen einen Überblick über die bisher veröffentlichten Werke.
Es wird bekannt gegeben, dass das Forum mit Philipp Bobrowski (Thorongil) ab sofort zum ersten Mal einen vierten Admin hat.
Zu den Höhepunkten der Veranstaltung gehört die Vorstellung der Anthologie „Die Unterirdischen“. Die von Timo Bader und Jörg Olbrich herausgegebene Sammlung erscheint im Wurdack-Verlag. Gemeinsam mit Bestsellerautor Christoph Hardebusch, der das Projekt mit einem Beitrag unterstützte, halten die Autoren eine Signierstunde ab. Das Buch verkauft sich noch auf der Veranstaltung über alle Maßen gut und ist bald darauf vergriffen.

Ebenfalls pünktlich zum BuCon erscheint mit „Darwins Schildkröte“ die erste SF-Anthologie der Geschichtenweber. Die Herausgeber – Nina Horvath, Timo Bader und Bernhard Weißbecker – setzen bei diesem Projekt auf eine Kombination aus Science Fiction und Humor und realisieren das Buch mit dem Fabylon-Verlag.

Bei der Verleihung des Deutschen Phantstik Preises 2008 belegt „Die Formel des Lebens“ am selben Abend den dritten Platz in der Kategorie „Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung“. Die Shortstory „Herz aus Stein“ von Jörg Olbrich gewinnt den Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie „Beste Kurzgeschichte“.

Ende des Jahres 2008 veröffentlicht die innerhalb des Forums neu gegründete S.E.K. Mordlust im Wurdack Verlag die Anthologie „Mord in jeder Beziehung“ als Auftakt einer neuen Krimi-Reihe. Damit gehören die Zeiten, in denen sich die Geschichtenweber auf die Genres Phantastik und Fantasy beschränkten, endgültig der Vergangenheit an. Verantwortlich für das Projekt sind Berta Berger, Bente Klindt, Wolfgang Schröder und Jürgen Brandner.

Als der Gründer der Storyolympiade Ernst Wurdack nach 10 Jahren auf eigenen Wunsch aus dem Team ausscheidet, übernehmen die Geschichtenweber im Juni 2008 die Organisation der beliebten und bekannten „Storyolympiade“. Die Jury bleibt zum Großteil bestehen. Wie bisher werden die Siegergeschichten in einer Anthologie zusammengefasst, die im Wurdack-Verlag erscheint.

Im Frühjahr 2009 der Schock: Rapidforum kündigt an, dass es seine Foren schließt. Die Geschichtenwerber bangen, ob es gelingen wird, den Forenumzug so zu gestalten, dass die bisherigen Beiträge übernommen werden, oder ob im schlimmsten Fall die bisherige Arbeit verloren geht. Schnell wird klar, dass man nicht warten kann, bis Rapidforum eine Lösung bietet. Dank des unermüdlichen Einsatzes von Rio (Florian Bader) entsteht innerhalb kürzester Zeit ein neues Forum, in das die Geschichtenweber mitsamt aller Threads und Inhalte umziehen. Im August 2009, kurz vor dem 5. Geburtstag der „Geschichtenweber“, zählt die Gemeinschaft 613 Mitglieder.

Alle sind sich einig, dass die „Edition Geschichtenweber“ und ihr neues Forum noch lange bestehen werden. Lassen wir uns also überraschen, was die nächsten Jahre bringen werden.
Mit dem BuchmesseCon 2009 steht ein weiterer Meilenstein für die Geschichtenweber an. Erstmals werden sie dort ihre eigenen T-Shirts präsentieren.
„Die Unterirdischen“, herausgegeben von Timo Bader und Jörg Olbrich, sind 2009 in der Kategorie „Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung“ für den Deutschen Phantastik Preis nominiert.

Und die Geschichtenweber haben nicht nur gezeigt, dass sie in Eigenregie interessante und ansprechende Buchprojekte realisieren können, sie haben vielfach bewiesen, dass sie Autoren eine beinahe familiäre Heimat bieten können, aus der heraus es sich auch hervorragend an der eigenen Karriere basteln lässt.
Diverse Geschichtenweber präsentieren regelmäßig ihre neuen Veröffentlichungen im Forum, berichten von ihren abgeschlossenen Verträgen mit Agenturen und Verlagen oder laden zu Lesungen und ähnlichen Veranstaltungen ein. Nicht wenige Forenkollegen durften die Geschichtenweber nahezu von ihren ersten Schreibversuchen bis hin zur Veröffentlichung ihres ersten Einzeltitels begleiten, sei es im Kleinverlag oder in einem der Großen der Branche. Und auch für manchen, der längst mit erfolgreichen Werken seine Fans begeistert, ist das Forum ein Anlaufpunkt geworden.
Ein Forum, in dem aber noch immer auch der Schreibanfänger Rat und Unterstützung erfährt. Und die Möglichkeit, die eigenen Ideen in Projekte fließen zu lassen, seien es selbst erdachte oder die der Forenkollegen.

Beste Voraussetzungen also für einen langen Fortbestand der Geschichtenweber und ihrer Edition.

Die Geschichtenwebergeschichte: Teil 4

TEIL 4: 23. August 2007 – 23. August 2008

Fünf Jahre „Edition Geschichtenweber“. Fünf Jahre, in denen Kurzgeschichten von über hundert deutschsprachigen Autoren (aus drei Ländern), bestehend aus professionellen Schreibern und vielversprechenden Nachwuchstalenten, in elf Anthologien bei fünf Verlagen untergebracht wurden. Die bisher veröffentlichten elf Sammlungen, zusammengerechnet knapp 3000 Seiten, haben 15 verschiedene Herausgeber betreut.
Im Herbst 2009 erscheinen zwei neue Anthologien („Metamorphosen“ und „Spukhaus zu vermieten“) bei zwei neuen Verlagen (Verlag Torsten Low und Wortkuss-Verlag).
Für nächstes Jahr ist eine historische Roman-Trilogie beim Wurdack-Verlag angekündigt, eine Anthologie beim Wunderwald-Verlag und der Fortsetzungsband der Krimi-Reihe der S.E.K. Mordlust. Drei weitere Sammlungen sind im Entstehen. Eine beachtliche Leistung und ein Anlass, um zurückzublicken.

Im Jahr 2007 beteiligen sich die Geschichtenweber mit einer Idee von Nina Horvath an einer Ausschreibung des Wurdack-Verlags. Gesucht werden besondere Buch-Projekte von kreativen Schreibgruppen. Die Geschichtenweber erhalten den Zuschlag für die Sammlung „Die Formel des Lebens“ und arbeiten das Konzept um die Erschaffung künstlicher Existenzen in einem geschlossenen Bereich des Forums weiter aus. Der Leser verfolgt die Saga der Familie Draganov über Generationen hinweg bis in die Gegenwart und begibt sich gleichzeitig auf einen Streifzug durch die europäische Geschichte der letzten Jahrhunderte. Die Kurzgeschichte „Die geteilte Seele“ von Nina Horvath wird für den Vincent Preis 2007 nominiert.

Am Ende des Jahres 2007 kommt es zu einer unangenehmen Überraschung: Von einem Tag auf den anderen ist die Webseite der „Geschichtenweber“ nicht mehr erreichbar. Der Verantwortliche hat sich still und heimlich aus der Foren-Gemeinschaft zurückgezogen und den Vertrag für Domain und Webspace nicht verlängert. Auch nach umfangreichen Nachforschungen bleibt die Person unauffindbar. Bis heute sind die genauen Hintergründe unbekannt. Abhilfe ist schnell geschaffen, denn die alte Webseite (geschichtenweber.de) bekommt einen neuen Hafen http://www.edition-geschichtenweber.de.

Bis zum 23. August 2008, dem vierten Jahrestag der „Edition Geschichtenweber“, erhöht sich die Mitgliederzahl um weitere 150. Der erfreuliche Trend des Vorjahres setzt sich damit fort, sodass sich inzwischen 500 Geschichtenweber im Forum tummeln, von denen sich viele täglich an den Diskussionen beteiligen, Informationen austauschen oder in den Projektgruppen arbeiten.

Die Geschichtenwebergeschichte: Teil 3

TEIL 3: 23. August 2006 – 23. August 2007

Fünf Jahre „Edition Geschichtenweber“. Fünf Jahre, in denen Kurzgeschichten von über hundert deutschsprachigen Autoren (aus drei Ländern), bestehend aus professionellen Schreibern und vielversprechenden Nachwuchstalenten, in elf Anthologien bei fünf Verlagen untergebracht wurden. Die bisher veröffentlichten elf Sammlungen, zusammengerechnet knapp 3000 Seiten, haben 15 verschiedene Herausgeber betreut.
Im Herbst 2009 erscheinen zwei neue Anthologien („Metamorphosen“ und „Spukhaus zu vermieten“) bei zwei neuen Verlagen (Verlag Torsten Low und Wortkuss-Verlag).
Für nächstes Jahr ist eine historische Roman-Trilogie beim Wurdack-Verlag angekündigt, eine Anthologie beim Wunderwald-Verlag und der Fortsetzungsband der Krimi-Reihe der S.E.K. Mordlust. Drei weitere Sammlungen sind im Entstehen. Eine beachtliche Leistung und ein Anlass, um zurückzublicken.

Nachdem im Jahr 2005 drei Bände der „Edition-Geschichtenweber“ erschienen sind, müssen die Leser im Folgejahr warten, bis im November mit „ALEA³ – Ein Jahr danach“ erstmals die Fortsetzung einer Kurzgeschichtensammlung der Geschichtenweber erscheint. Fünf Geschichten aus dem ersten Buch werden von den jeweiligen Autoren fortgesetzt, während in fünf neuen Geschichten neue Helden durch den Würfel akquiriert werden. Wie auch bei Band 1 zeichnen sich Birgit Käker und Jörg Olbrich als Herausgeber verantwortlich. Erstmals erscheint eine Anthologie der Geschichtenweber sowohl als Hardcover als auch als Taschenbuch. Leider ist dies gleichzeitig das vorerst letzte Projekt, das die Geschichtenweber gemeinsam mit dem Web-Site-Verlag realisieren.

Ohne den Web-Site-Verlag, der sich aus dem Anthologie-Geschäft zurückgezogen hat, müssen die Geschichtenweber beweisen, dass sie auch andere Verlage zur Zusammenarbeit gewinnen können. Der Beweis wird schon kurz darauf erbracht. Während sich die Herausgeber von „Burgturm im Nebel“ schon unabhängig vom Rückzug des Web-Site-Verlags nach anderen Verlagen umgesehen haben, gelingt auch mit der Anthologie „Herzblut“ der Wechsel.

Nachdem alle bisherigen Projekte forenintern ausgeschrieben wurden, starten mit diesen beiden Büchern im Jahr 2007 erstmals öffentliche Ausschreibungen. Dies führt dazu, dass zahlreiche neue Autoren den Weg ins Forum finden und sich die Mitgliederzahl zum dritten Geburtstag im August 2007 auf 350 erhöht.

Unter der Herausgeberschaft von Maike Schneider, Christine Förster und Damian Wolfe erscheint im Juni 2007 bei 1-2-buch die Anthologie „Herzblut“. Nach längeren Diskussionen bezüglich eines geeigneten Covers findet sich schließlich ein Bild der Mitherausgeberin Maike Schneider auf dem Buch.

Mit „Burgturm im Nebel“ (Juli 2007), für das die Herausgeber Johanna Michallik und Philipp Bobrowski den Schreiblust-Verlag gewinnen können, zeigen die Geschichtenweber erstmals, dass sie nicht auf Fantasy spezialisiert sind, sondern ein breiteres Spektrum abdecken können. Die Anthologie bietet Geschichten, die nur einen lokalen Rahmen gemeinsam haben. im Genre aber von der Science Fiction bis zum Krimi reichen. Für Freunde der Edition ein Hinweis auf die zukünftig breitere Ausrichtung der Geschichtenweber-Projekte.

It’s amazing

Wenn es auch nur ein kleiner Wander-Award ist, freut es mich dennoch sehr, dass er mir von „lesenswert – empfehlenswert“ verliehen wurde: der Amazing Award!

amazing_award

Dazu heißt es von den Verleihern im entsprechenden Artikel:

Ebenso erwähnenswert und immer wieder schön zu besuchen finde ich Philipp Bobrowskis NewsBlog Ein weit verzweigter und bunter Blog des Autors, bei dem man gerade als Leser und Freund von allen Facetten der Fantasy (inkl. romantische Fantasy) auf seine Kosten kommt. Einige Autoren, zB. die Mitglieder der Geschichtenweber, posten dort, tauschen sich aus, verbreiten Neuigkeiten oder weisen auf Interessantes in Foren hin. Eine sehr schöne Seite auf der man Leseanregungen bekommt und auch Stunden verbringen kann 🙂

Ich bedanke mich also herzlich für diese Auszeichnung und werde mich nun gründlich umsehen, wem ich meinerseits diese Ehrung zukommen lasse.

Die Geschichtenwebergeschichte – Teil 2

TEIL 2: 23. August 2005 – 23. August 2006

Fünf Jahre „Edition Geschichtenweber“. Fünf Jahre, in denen Kurzgeschichten von über hundert deutschsprachigen Autoren (aus drei Ländern), bestehend aus professionellen Schreibern und vielversprechenden Nachwuchstalenten, in elf Anthologien bei fünf Verlagen untergebracht wurden. Die bisher veröffentlichten elf Sammlungen, zusammengerechnet knapp 3000 Seiten, haben 15 verschiedene Herausgeber betreut.
Im Herbst 2009 erscheinen zwei neue Anthologien („Metamorphosen“ und „Spukhaus zu vermieten“) bei zwei neuen Verlagen (Verlag Torsten Low und Wortkuss-Verlag).
Für nächstes Jahr ist eine historische Roman-Trilogie beim Wurdack-Verlag angekündigt, eine Anthologie beim Wunderwald-Verlag und der Fortsetzungsband der Krimi-Reihe der S.E.K. Mordlust. Drei weitere Sammlungen sind im Entstehen. Eine beachtliche Leistung und ein Anlass, um zurückzublicken.

Im weiteren Verlauf des Jahres 2005 werden zwei neue Sammlungen vom Web-Site-Verlag veröffentlicht. Die Anthologie „Wildes Land“, herausgegeben von Timo Bader und Jürgen K. Brandner, umfasst vierzehn Geschichten, die allesamt an drei Orten spielen: in Sümpfen, Höhlen oder dunklen Wäldern. Pro verkauftem Werk werden zwei Euro vom Erlös an den „World Wide Fund for Nature“ (WWF) gespendet. Die Anthologie sowie zwei Kurzgeschichten werden für den Deutschen Phantastik Preis 2006 nominiert; Co-Herausgeber Jürgen K. Brandner gewinnt die Trophäe für die „Beste Kurzgeschichte“.
Zum ersten Mal in Eigenregie stellt Timo Bader die Beiträge für „OPTATIO ONYX – Wünsche des Verderbens“ zusammen. Das Buch, in dessen Mittelpunkt ein geheimnisvoller Armreif steht, belegt beim „Wettbewerb der Literaturplattformen“ den vierten Platz. Von Dezember 2005 bis März 2006 findet eine deutschlandweite Lese-Tour statt.

Im Juli 2005 zieht sich die Gründerin des Forums, Cassidy Rees, aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen zurück. Die Leitung des Forums wird Jörg übertragen. Als Ersatz für Cassie wird Timo (Bader) zum Admin ernannt. Kurz darauf legt auch Geli ihren Admin-Posten nieder, den im Dezember 2005 Maike Schneider (hexy) übernimmt.

Ende 2005 liegen vier Buchveröffentlichungen vor, und die Foren-Gemeinschaft umfasst rund 150 Mitglieder. In diesem Jahr gab es die ersten Nominierungen für literarische Auszeichnungen, ein gutes Abschneiden bei einem großen Wettbewerb und sogar den Deutschen Phantastik Preis für eine Kurzgeschichte aus der „Edition Geschichtenweber“.

5 Jahre: Ein Forum wächst

Und die Erfolge sind beinahe unglaublich! Lest die Geschichte der Geschichtenweber. Ein Forum, in dem ich selbst mich am 24. August 2004, 15:05 Uhr angemeldet habe.

Am Sonntag, den 23. August 2004, ist es endlich soweit. Vor genau fünf Jahren entschließt sich Cassidy Rees, die Plattform zu gründen, die wir heute als das „Geschichtenweber“-Forum kennen. Nur wenige Minuten später, um genau 13:16 Uhr, hat sie sich als das allererste Mitglied registriert.
In den nächsten fünf Tagen wollen wir die letzten fünf Jahre Revue passieren lassen. Jeden Tag fassen wir  die Entwicklungen eines Jahres zusammen:

TEIL 1: 23. August 2004 – 23. August 2005

Fünf Jahre „Edition Geschichtenweber“. Fünf Jahre, in denen Kurzgeschichten von über hundert deutschsprachigen Autoren (aus drei Ländern), bestehend aus professionellen Schreibern und vielversprechenden Nachwuchstalenten, in elf Anthologien bei fünf Verlagen untergebracht wurden. Die bisher veröffentlichten elf Sammlungen, zusammengerechnet knapp 3000 Seiten, haben 15 verschiedene Herausgeber betreut. Im Herbst 2009 erscheinen zwei neue Anthologien („Metamorphosen“ und „Spukhaus zu vermieten“) bei zwei neuen Verlagen (Verlag Torsten Low und Wortkuss-Verlag). Für nächstes Jahr ist eine historische Roman-Trilogie beim Wurdack-Verlag angekündigt, eine Anthologie beim Wunderwald-Verlag und der Fortsetzungsband der Krimi-Reihe der S.E.K. Mordlust. Drei weitere Sammlungen sind im Entstehen. Eine beachtliche Leistung und ein Anlass, um zurückzublicken.

Am 23. August 2004 finden sich einige begeisterte Schreiber in dem Forum buecherzauber.biz von Cassidy Rees, einsame Wanderer, Einzelkämpfer. Sie üben die unterschiedlichsten Berufe aus, decken nahezu alle Altersschichten ab, schreiben seit frühester Kindheit oder haben gerade erst damit begonnen und warten mit den verschiedensten Schreibstilen auf. Schnell entsteht die Idee, eine Arbeitsplattform zu entwickeln, auf der ein lockerer Zusammenschluss von Künstlern und Autoren gemeinsam Anthologien – Sammlungen von Kurzgeschichten zu bestimmten Themen – planen, erarbeiten und gestalten kann, um sie Verlagen schließlich zur Veröffentlichung anzubieten. Die ersten Admins sind Cassie (Cassidy Rees), Jörg (Olbrich) und Geli (Angelika Frey).

Die erste Anthologie – „ALEA³ – Der Weltenwürfel“ stellen Jörg Olbrich und Birgit Käker zusammen. Die Geschichten ranken sich um den Weltenwürfel, ein Relikt aus einer längst vergangener Zeit, einen Schlüssel zu fantastischen Welten. Am Ende einer jeden Geschichte zieht der Würfel weiter, und so reihen sich die Geschichten aneinander. Ein Element, das später zu einem Markenzeichen der „Edition Geschichtenweber“ wird.

Ende 2004 wird die Sammlung mit verwobenen Geschichten vom Web-Site-Verlag publiziert und auf dem WintermärchenCON vorgestellt. Es ist die erste Lesung der „Geschichtenweber“, anlässlich der sich viele Foren-Mitglieder zum ersten Mal außerhalb der virtuellen Welt und „in persona“ begegnen. Inzwischen umfasst die Foren-Gemeinschaft fast 100 Mitglieder. Immer neue Autoren bringen ihre Ideen und ihr Schreiben in die Projekte ein, die von der Planung über die Auswahl und Bearbeitung der Geschichten bis zur Herausgabe und Promotion der fertigen Bücher in Gemeinschaftsarbeit entstehen. Das Sprichwort „Viele Köche verderben den Brei“ wird so eindrucksvoll widerlegt und ersetzt. Denn „viele Köche bieten für jeden Geschmack etwas“.

Das Folgejahr 2005 ist von Veröffentlichungen durchzogen. Die zweite Anthologie „Schatten des Jenseits“ (Web-Site-Verlag) erblickt im Frühjahr 2005 das Licht der Welt. Dreizehn unheimliche Geschichten versammelt Herausgeberin Maike Schneider in diesem Band, der zum ersten Mal das Logo der „Edition Geschichtenweber“ trägt. Der offizielle Name der Reihe wird von den Mitgliedern der Gemeinschaft gewählt und am 13. März 2005 festgelegt. In die engere Wahl schaffen es folgende Vorschläge: Geschichtenweber, LiteraMagica, Tintenzauber, Wortweber und Bibliotheca Magica. Kurz darauf, in der Nacht vom 30. – 31. März 2005, geht die Webseite online (http://www.edition-geschichtenweber.de), damals noch unter einer anderen Adresse (geschichtenweber.de).

Sieben für Brandon

Liz und J. K. Brandon: Blutprinz
Liz u. J. K. Brandon: Blutprinz

Ein schöner Anlass, ein Buch vorzustellen: Nicht nur, dass ein weiterer der Geschichtenweber einen eigenständigen Roman an den Mann und die Frau bringen konnte, er hat ihn auch beim Sieben-Verlag, dem Verlag einer lieben Montsegur-Kollegin untergebracht.

„Blutprinz“ heißt das Werk für Freunde der vampirösen Phantastik, es erscheint im Oktober dieses Jahres und das sagt der Klappentext dazu:

André Barov wähnt sein Leben und seinen Vampir-Clan unter Kontrolle. Doch dann gerät seine sorgsam strukturierte Welt ins Wanken. Feinde haben sich gegen ihn verschworen und als die aufstrebende Innenarchitektin Natalie in sein Leben tritt, holt ihn ein Teil seiner Vergangenheit ein, den er nie verwunden hat.
Natalie Adam  ist von dem mysteriösen Mann fasziniert. Noch ahnt sie nichts von seinem dunklen Geheimnis. Sie spürt, dass sich auch André Barov zu ihr hingezogen fühlt, doch zu viele scheinbar aussichtslose Zwänge und Umstände sprechen gegen eine Verbindung.
Unsichtbare Gegner und ein folgenschwerer Fehler bedrohen nicht nur Andrés Leben, sondern bringen auch das von Natalie in höchste Gefahr.

Liz und J.K. Brandon
Blutprinz

ISBN: 978-3-940235-86-2
Erschienen: Okt. 09
Preis: 14,90 Euro
Broschiert, 292 Seiten

Leseprobe
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Blutiges Gewinnspiel

Und wieder gibt es Bücher zu gewinnen. Diesmal alle drei bisher veröffentlichten Teile  der Serie „Ruf des Blutes“ von Tanya Carpenter.

Tanya Carpenter: Tochter der Dunkelheit
Tanya Carpenter: Tochter der Dunkelheit

Um zu gewinnen, sendet ihr die Antwort auf die folgende Frage bis zum 31.08.09 an info@literatopia.de:

Wie heißt die Protagonistin der „Ruf des Blutes“-Serie von Tanya Carpenter?

Quelle: Literatopia

Die Liebe zum Liebesroman …

Maja Franklin: Bei dir fand ich das Paradies
Maja Franklin: Bei dir fand ich das Paradies

… ist für die Geschichtenweberin Maren Frank zu einer glücklichen geworden. Und voraussichtlich zu einer dauerhaft erfolgreichen.

Maren hat ihr langjähriges Ziel in der Schriftstellerei erreicht und ist beim Hamburger Cora-Verlag untergekommen, der mit rund 800 Neuerscheinungen und einer Gesamtauflage von rund 15 Millionen Exemplaren jährlich mit 94 Prozent absoluter Marktführer im Bereich der Liebesromane im Pressevertrieb ist (Quelle: Cora).

Am 18. August nun erscheint unter dem Pseudonym Maja Franklin ihr erster Liebesroman bei Cora: „Bei dir fand ich das Paradies„.

Zum Inhalt:
Die Malediven: Einsame Strände, Palmen, die sich sanft im Wind wiegen, und das türkisblaue Wasser des Indischen Ozeans – die junge Journalistin Ashley kann ihr Glück kaum fassen, als sie für eine Enthüllungsstory auf die Trauminsel geschickt wird. Doch sobald sie dem Mann gegenübersteht, den sie ausspionieren soll, kommt alles ganz anders: Der Meeresbiologe Joshua Thompson weckt so starke Gefühle in ihr, dass der Job zur Nebensache wird. Vor der paradiesischen Kulisse genießt Ashley ihre Liebe – aber was wird sein, wenn Joshua eines Tages ihre wahre Identität entdeckt?

Wer nicht erst im Zeitschriftenhandel suchen will, kann den Roman direkt bestellen.

Die Liebesbeziehung zum Roman

Eric T. Hansen berichtet in der Kolumne „Tagebuch eines Romans“ auf bücher-magazin.de von einem ungewöhnlichen Projekt:

„Geht das: einen Roman zu zweit schreiben? Und das als deutsch-amerikanisches Paar? Eric T. Hansen und Astrid Ule haben es gewagt, gegen den Rat aller Freunde.“

Dass dies zu einem Lesevergnügen werden kann, beweist das folgende Zitat:

„In jeder Beziehung kommt irgendwann – meist ganz früh – der Punkt der Prüfung. Auch, wenn man einen Roman schreibt – mit dem Unterschied, dass nur 50 Prozent aller Ehen in Scheidung enden, während 99 Prozent aller Buchvorhaben nie zu Ende gebracht werden. Ob man ein Buch zur zweit oder allein schreiben will: Es fängt immer genauso an wie eine Liebesbeziehung. Mit einem Knall verliebt sich der Autor in eine Romanidee. Das Buch, das ihm vorschwebt, ist immer ein einzigartiges Buch, das beste Buch der Welt, schön und erhaben und voller tiefer Wahrheiten. Monatelang schwebt er auf Wolke 7. Dann lernt er das Buch näher kennen.“

Quelle: bücher-magazin.de

Kreaturen erschaffen und gewinnen

Vorgestellt habe ich euch das Buch „Fantastische Kreaturen“ ja schon. Nun kann man es in einem etwas anderen Gewinnspiel gewinnen. Ganze drei Mal wird es verlost. Mehr noch: als Sonderpreis gibt es ein Bücherpaket, in dem neben den Kreaturen noch jeweils zwei Bücher von Christoph Hardebusch und Stephan Bellem stecken.

Und so geht’s:

Erfindet eine fantastische Kreatur und sendet uns den Namen der Kreation. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Schimmel-Ork? Oder dem Grünzwirbling? Kennt nicht jeder das gescheckte Zweihorn? Die Rumpeleulen? Das schlottrige Gespenst zweiten Grades?

Die Antwort einfach unter dem Betreff Fantastische Kreatur an icanhasbooks@hardebusch.net schicken. Einsendeschluss ist der 1.9.2009. Die Gewinner werden aus allen Einsendungen ausgelost und benachrichtigt. Zusätzlich werden Stephan und ich aus allen Einsendungen eine auswählen, die nicht nur das Prädikat „besonders gut“ erhält, sondern auch das Buchpaket. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Quelle: hardebusch.net

Der Beste kaum verbessert

Das Literatur-Café hat die neue Version 6 des Duden-Korrektors getestet. Demnach habe das Programm bis auf den vergrößerten Wortschatz und ein bisschen Kosmetik nichts Neues zu bieten, stattdessen aber die nicht unerheblichen Nachteile und Fehler der Vorgängerversion vollständig erhalten.

Fazit des Berichts:

„Offenbar führt nur der erweiterte Inhalt und Wortschatz der 25. Duden-Auflage zum Versionssprung des Korrektors von 5 auf 6. An der Software selbst lassen sich – abgesehen von der leicht veränderten Optik – keine Veränderungen feststellen. Immer noch verlangsamt der Korrektor 6 das System und gravierende Fehler wurden ebenfalls nicht behoben.“

Quelle: Literatur-Café

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