Wenn aus kurz lang wird

Sicherlich, es war nicht die reine Schreibzeit. Und es war sowieso eine Sache, mit der ich mich nur nebenbei beschäftigen konnte.
Dennoch: Manchmal können Kurzgeschichten sich beim Schreiben hinziehen, als erhöben sie den Anspruch, Romane zu werden.

Nun habe ich es endlich geschafft und einen Schlusspunkt gesetzt. Und die Geschichtenweber können erleichtert aufatmen.
Sicher, mit knapp 25.000 Zeichen incl. Leerzeichen war die Geschichte sowieso eine der längeren Kurzgeschichten. Aber dazu kam, dass sie wohl meinerseits den höchsten Rechercheaufwand benötigte, den mir je eine Kurzgeschichte abverlangt hat, was man der fertigen Geschichte hoffentlich nicht anmerkt. Sie spielt in einem fiktiven Hamburg am Ende des 19. Jahrhunderts und weder in der Stadt noch in der Zeit war ich bis dato zu Hause.
Da ich nicht durchgängig an ihr arbeiten konnte, musste ich immer wieder einen neuen Anlauf nehmen, außerdem habe ich stetig das Konzept verfeinert.

Nun ja, nun ist sie fertig und ich hoffe, bald Neues von ihrem Werdegang berichten zu können, denn sie ist für eine sehr interessante Anthologie der Geschichtenweber gedacht, über die ich zur Zeit noch nicht mehr verraten darf.