Neu: Zitat der Woche

Ich habe mir was ausgedacht:

Ich will von nun an jede Woche ein Zitat auf mein Blog stellen, das entweder mit Literatur zu tun hat oder aus ihr entnommen ist.
Jeden Montag wird es ausgewechselt und dann eine Woche lang rechts oben in der Seitenleiste unter dem Kalender zu lesen sein.
Und damit ihr nicht so lange warten müsst, gibt es das Zitat für die nächste Woche schon heute.

Lyrik durchs Telefon

Seit 19 Jahren gibt es in Frankfurt am Main das Literaturtelefon. Dass es sich trotz aller Widrigkeiten so lange gehalten hat, ist vor allem einer gehörigen Portion Idealismus zuzuschreiben.

Aber auch die Autoren, die ihre Texte für den kulturellen Telefonservice einsprechen, denken dabei eher idealistisch. Doch immerhin, es gibt eine gar nicht so kleine Stammanruferschaft.

Mehr lesen auf Yahoo! Nachrichten.

Sie werden doch hoffentlich nicht müde?

Im aktuellen Artikel des Literatur-Cafés liest man beinahe etwas wie Resignation heraus.

„Manchmal sind wir Don Quichotte. Wir kämpfen gegen Windmühlen und wiederholen wie Gebetsmühlen …“

Natürlich geht es um die Aufklärung über die schwarzen Schafe in der Literaturbranche: Zuschussverlage.
Verständlich, dass es nicht leicht fällt, Erfolge auszumachen, wenn die Flut der potentiellen und tatsächlichen Opfer nicht abreißt.

Dennoch Hoffnung am Ende des Artikels:

„Und solange dieser Artikel wieder einmal einer Autorin oder einem Autor diese Erkenntnis bringt, solange werden wir unsere Rosinante satteln.“

Daher: Rein in den Sattel und auf ins Literatur-Café! Es lohnt sich für jeden, der im Literaturbetrieb noch nicht ganz sattelfest ist.

Deutscher Science Fiction Preis

Der Deutsche Science Fiction Preis 2009 wurde am 6. Juni im Rahmen des SchlossCons in Schwerin vergeben.
Ich freue mich besonders, dass eine Montsegur-Kollegin von mir, Karla Schmidt, die Auszeichnung für die beste deutschsprachige Kurzgeschichte bekam.

Zum DSFP

Die andere Seite der Fantasy

Anthologie: Fantastische Kreaturen
Anthologie: Fantastische Kreaturen

Ich freue mich besonders, euch den demnächst erscheinenden Kurzgeschichtenband „Fantastische Kreaturen“ vorstellen zu dürfen, denn in ihm sind gleich eine ganze Reihe mir lieber Autorenkollegen vertreten.
Herausgegeben wird das Buch vom wohl erfolgreichsten deutschen Fantasy-Autor Wolfgang Hohlbein.

Fantastische Kreaturen

Was wäre die Fantasy ohne sie: Drachen, Zwerge, Elfen, Feen, Kobolde, Nymphen, Vampire, Orks … nicht zu vergessen all die Kreaturen, die eine eigene Schöpfung ihrer Autoren sind. Sie bevölkern fantastische Welten, befinden sich manchmal aber auch mitten unter uns. Sie machen es den Helden schwer, an ihr Ziel zu gelangen, sind zumeist aber die eigentlichen Helden.
Doch wie stellt sich die Welt aus der Sicht einer fantastischen Kreatur dar? Namhafte deutschsprachige Fantasy-Autorinnen und Autoren lassen in den 14 Storys dieser Anthologie gänzlich unterschiedliche Kreaturen die Hauptrolle spielen. Jede Geschichte ein Highlight!

Die Autoren:

Christoph Marzi – Erlkönigskind
Katja Brandis – Der Greif von Xanthia
Bernd Rümmelein – Der Drache dunklen Wassers
Susanne Gerdom – Das große Rennen
Nina Blazon – Feuerherz
Christoph Hardebusch – Ewigkeit
Monika Felten – Doron-Fennas
Stephan R. Bellem – Pfad der Bestimmung
Evelyne Okonnek – Feuer im Meer
Brigitte Melzer – Return of the living Fred
Jonas Torsten Krüger – Marsyas
Martin Clauss – Die dunkle Seite der Fantasie
Lynn Raven – Hic sunt Vampyres!
Wolfgang Hohlbein – Vatertag

Wolfgang Hohlbein (Hrsg.)
Fantastische Kreaturen
Gebundene Ausgabe, 320 Seiten
Ueberreuter
ISBN: 978-3800054831

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Quelle: Montségur Autorenforum

Netzwerken in Rostock

Literaturhaus im Kuhtor
Literaturhaus im Kuhtor

Der Salon Q7 des Literaturhauses ist eine regelmäßige Veranstaltung, bei der sich Literatur- und Kulturinteressierte aus allen Bereichen in gemütlicher Runde beschnuppern und austauschen können.

Gemeinsam Kultur fördern und neue Projekte ins Leben rufen oder sich einfach nur kennenlernen – darum geht es.

Hier die freundliche Einladung der Programmleiterin Katinka Friese:

„Liebe Salon-Q7-Freunde,

nach einer kleinen Pause trifft sich der Salon Q7 wieder:
Sonntag, 7.6.2009, 19.00 Uhr im Kuhtor (Literaturhaus Rostock),
Ernst-Barlach-Str. 5, 18055 Rostock.
(Als eine Art buntgemischte, parteienunabhängige After-Wahl-Party.)

Alle begeisterten Salon-Geher und insbesondere diejenigen, die bisher noch nicht die Möglichkeit wahrgenommen haben, sind aufs Herzlichste eingeladen.

Erfrischende und anregende Getränke stehen auf Spendenbasis für den Genuss bereit.

Ich würde mich freuen, wenn wir in einer schönen großen Runde vor der Sommerpause (im Juli) noch einmal zusammenkommen.

Nächste Termine sind dann (bitte schon einmal vormerken):
August: Freitag, 7.8.09
September: Montag, 7.9.09
Oktober: Mittwoch, 7.10.09

Über eine kurze Rückmeldung freue ich mich!

Bis zum 7. Juni!

Beste Grüße,
Katinka“

___________________

Katinka Friese
Programmleitung
Literaturhaus Rostock
Ernst-Barlach-Str. 5
18055 Rostock

Tel.: +49 (0)381 – 492 55 81

E-Mail: programm@literaturhaus-rostock.de
Web: www.literaturhaus-rostock.de

Die Gefährtin des Medicus

In diesen Tagen dürfen sich die Freunde des anspruchsvollen Historischen Romans freuen:
Julia Kröhns neuer Roman „Die Gefährtin des Medicus“ ist erschienen.

Wem wie mir „Die Tochter des Ketzers“ so ausgezeichnet gefallen hat, der dürfte sich freuen, dass die Protagonistin des neuen Romans die Tochter von Ray und Catarina ist, wir es also quasi mit einer Fortsetzung zu tun haben.
Die Autorin versichert aber, dass der Folgeroman auch ohne die Kenntnis des Vorgängers verständlich sei.

Bleibt zu hoffen, dass Julia ihrem Stil treu bleibt: Hervorragend ausgearbeitete und bemerkenswert vielschichtige Charaktere in gleichermaßen spannenden wie komplexen Geschichten, in deren Verlauf die Autorin sich nicht scheut, auch die dunkelsten Seiten ihrer Figuren und ihrer Zeit zu beleuchten.

Julia Kröhn: Die Gefährtin des Medicus
Julia Kröhn: Die Gefährtin des Medicus

Paperback, 672 Seiten
btb, 2009
ISBN: 978-3-442-73900-4
12,- EUR

Klappentext:

Südfrankreich im 14. Jahrhundert:
Die junge Alaïs, die behütet und weltabgeschieden in einem kleinen Fischerdorf aufgewachsen ist, giert nach Veränderung und Abenteuer. Ihr Wunsch scheint sich zu erfüllen als sie Aurel Autard begegnet, einem ehrgeizigen Chirurgen aus Montpellier, der sich kein geringeres Ziel gesetzt hat, als der Größte seiner Zunft zu werden und seinem gering geschätzten Berufstand zu großem Ruhm zu verhelfen. Alaïs unterstützt ihn bei geheimen anatomischen Studien an Leichen, doch als er ins Fadenkreuz der Kirche gerät, muss sie mit ihm fliehen.
Stürmische Jahre folgen, die sie zunächst nach Avignon an den Hof des Papstes führen, später ins Königreich Mallorca. Sie begegnen Kaufleuten und Entdeckern, Huren und Bettelmönchen, müssen mit politischen Intrigen und Giftmischern fertig werden, mit kriegerischen Sarazenen und der Pest. Doch die größte Herausforderung scheint Alaïs nicht zu meistern: Aurels Zuneigung zu gewinnen …

Buchempfehlung von Manuela Haselberger

Leseprobe

Lesungstermine

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Webseite von Julia Kröhn

Spontaner Roman in Häppchen

Blogromane gibt es nicht erst seit gestern. Ob bereits erfolgreiche Schriftsteller neue Wege versuchen oder bis dahin unveröffentliche Autoren auf diese Art auf Leser hoffen.

Nun beginnt auch auf Ben Philipps Schreibwelt eine spannungsgeladene Reise, von der selbst der Autor nicht weiß, wo sie hinführt.

Der Blogroman beginnt
Der Blogroman beginnt

Spannungsgeladen deshalb, weil der Roman, der voraussichtlich wöchentlich in kleinen Häppchen serviert wird, in den wenigen Zeilen immer wieder gespannt auf die Fortsetzung machen soll.
Dabei dürfte auch interessant sein, dass die Geschichte sich vorerst nicht auf ein Genre festlegt: Ob es also kriminalistischen Spürsinn braucht oder Magie ins Spiel kommt, weiß man zunächst nicht. Vielleicht ist auch beides gefragt.

Ihr findet entweder über den Feed hier auf der rechten Seite zum Blogroman oder über folgende Direktlinks:

Ben Philipps Schreibwelt

Einführung

Start

Alle Einträge

Vom Mauerfall begraben?

Immer wieder erscheint er neu: der ultimative Wenderoman.
Ob nun von Ingo Schulze oder Uwe Tellkamp.  Die sogenannte Wende-Literatur stirbt nicht aus, nicht selten gegen den Wunsch der Verfasser.

„Über das Jahr 1989, die so genannte „Wende“, ihre Folgen in der Literatur und die Frage, ob die Berliner wirklich in einer Stadt leben, wollen heute Bernd Cailloux und Irina Liebmann diskutieren.“

Literaturforum: Chausseestr. 125, 10115 Berlin (Mitte). Tel. 030/28 22 003, Karten 5/3 Euro
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Fantasywelten ins Exposee quetschen?

Im Montsegur-Forum gibt es eine interessante Diskussion zum Thema Exposee für Fantasyautoren, die schließlich gerade hinsichtlich der Verortung ihrer Geschichte nicht gerade auf Allgemeinplätze zurückgreifen können.

Im Rahmen der Diskussion wird auch der Aufbau eines eher marketingorientierten Exposees nach amerikanischem Vorbild erklärt.

Hier gehts lang.