Sherlock Holmes dem Tode nah

Foto: neiromobile
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Der fiktive Meisterdetektiv Sherlock Holmes wäre beinahe der Historie zum Opfer gefallen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Sein Erfinder Arthur Canon Doyle hätte ihn nur allzu gern geopfert, um historische Romane schreiben zu können.
Der Arzt, der die Geschichten um den brillianten Privatermittler wohl aus Langeweile wegen Patientenmangels erdacht hatte, wurde damit wenig später (1891) zwar berühmt und verdiente von da an gutes Geld mit seiner Figur,  doch fühlte er sich durch diese Aufmerksamkeit offenbar in seiner Autorentätigkeit eingeschränkt.

So ließ er seinen Helden sechs Jahre nach seinem Debüt in „Das letzte Problem” in den tosenden Schweizer Reichenbachfällen verschwinden. Die Entrüstung und die Proteste der Leser sowie ein großzügiges Angebot sorgten zwei Jahre später für die Widerauferstehung Holmes‘, der 1927 im „Strand Magazin“ sein endgültig letztes Abenteuer erlebte, drei Jahre vor dem Tod des 71-Jährigen Arthur Canon Doyle.

Quelle: Rooster24.com