Sherlock Holmes dem Tode nah

Foto: neiromobile
Foto: neiromobile

Der fiktive Meisterdetektiv Sherlock Holmes wäre beinahe der Historie zum Opfer gefallen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Sein Erfinder Arthur Canon Doyle hätte ihn nur allzu gern geopfert, um historische Romane schreiben zu können.
Der Arzt, der die Geschichten um den brillianten Privatermittler wohl aus Langeweile wegen Patientenmangels erdacht hatte, wurde damit wenig später (1891) zwar berühmt und verdiente von da an gutes Geld mit seiner Figur,  doch fühlte er sich durch diese Aufmerksamkeit offenbar in seiner Autorentätigkeit eingeschränkt.

So ließ er seinen Helden sechs Jahre nach seinem Debüt in „Das letzte Problem” in den tosenden Schweizer Reichenbachfällen verschwinden. Die Entrüstung und die Proteste der Leser sowie ein großzügiges Angebot sorgten zwei Jahre später für die Widerauferstehung Holmes‘, der 1927 im „Strand Magazin“ sein endgültig letztes Abenteuer erlebte, drei Jahre vor dem Tod des 71-Jährigen Arthur Canon Doyle.

Quelle: Rooster24.com

Georg-Büchner-Preis an Einzelgänger

Den Büchner-Preis erhielt dieses Jahr der siebzigjährige Österreicher Walter Kappacher.

In der Bergründung für die Vergabe des mit 40.000 Euro dotierten Preises, der als die wichtigste literarische Auszeichnung in Deutschland gilt, heißt es, Kappacher habe in einzelgängerischer Konsequenz über Jahrzehnte hinweg ein höchst beachtliches, lange viel zu wenig beachtetes Werk geschaffen. Seine leise, musikalische Prosa voll melancholischer Unerbittlichkeit werde erst seit dem Roman „Selina“ (2005) wirklich wahrgenommen.

Quelle und mehr Informationen: Welt Online.

Ich bin zu alt

Aber vielleicht ist die Sommerakademie des Westfälischen Literaturbüros ja was für dich. Hier der Originaltext:

Das Westfälische Literaturbüro in Unna bietet auch 2009 wieder offene Ferien-Workshops für den jungen literarischen Nachwuchs an, jeweils zu Beginn und zum Schluss der Ferien. Sie dienen sowohl einer literarisch-handwerklichen als auch literarisch-experimentellen Auseinandersetzung mit Sprache und Literatur und möchte Anstöße zur weiteren Entwicklung der TeilnehmerInnen geben. Zugleich wird aber auch über den Literaturbetrieb, über die Rolle des Autors in unserer Gesellschaft und über literarische Einrichtungen informiert. Nicht zuletzt dient der Ferien-Workshop dazu, junge Kolleginnen und Kollegen kennen zu lernen und sich mit ihnen und den Referenten über das Schreiben überhaupt auseinander zu setzen. Die Kurse der Ferienakademie werden von erfahrenen Autoren und Pädagogen für Kreatives Schreiben geleitet.

Termin: SO, 09. August bis SA, 15. August 2008

Ort: Kath. Akademie Schwerte und/oder Ev. Tagungsstätte Haus Nordhelle, Meinerzhagen

Leitung: Alexander Nitzberg, (Autor, Übersetzer), Pia Helfferich (Autorin, Schreibpädagogin Uni Hildesheim)

Teilnehmerzahl: max. 26

Gebühr: 269 Euro (Vollpension, Unterbringung in Doppelzimmern)

Anmeldeschluss: 15. Juli 2009

Bedingungen: Alter: 17 bis 30 Jahre. Anmeldung mit kurzem Vorstellungsbrief und Textproben (max. 8 Normseiten)

Anmeldung: Westfälisches Literaturbüro in Unna e.V., Friedrich-Ebert-Straße 97, 59425 Unna, fon 02303-963850 fax 02303- 963851, email: post@wlb.de,  Internet: www.wlb.de

Veranstalter: Westfälisches Literaturbüro in Unna e.V. in Kooperation mit der Katholischen Akademie Schwerte, dem Institut für Kirche und Gesellschaft Iserlohn und der Evangelischen Tagungsstätte Haus Nordhelle, Meinerzhagen

Daneben gibt es auch noch diverse Kurse für Kinder und Jugendliche.

Andreas Möller angelt in der Warnow

Andreas Möller: Traumfang
Andreas Möller: Traumfang

Der 1974 in Rostock geborene Autor Andreas Möller hat einen Roman veröffentlicht, der gerade für die Bewohner seiner mecklenburgischen Heimat interessant sein dürfte.

In „Traumfang: Eine Geschichte vom Angeln“, erschienen im Ullstein Verlag, fischt der Autor in Erinnerungen einer Kindheit am Wasser.

Auf der Internetseite des Verlages heißt es zu dem Buch:
„Angeln ist Einssein mit der Natur. Dazu gehört nicht nur die Landschaft im Spiegel der Jahreszeiten, sondern auch das Eintauchen in ein anderes Zeitmaß. Andreas Möller nimmt den Leser mit an die Mecklenburgische Seenplatte und lässt ihn teilhaben an Momenten der Muße, des vollkommenen Glücks und des Wartens auf das große Abenteuer.“

Eine Rezension von Anne Klesse findet ihr bei Welt Online.

Hilfen für Autoren: Figurenblatt

Es kann nicht oft genug betont werden, dass Autoren die Figuren ihres (zu schreibenden) Romans bestens kennen sollten.
Sie müssen viel mehr über sie wissen, als sie jemals im Roman über sie sagen können.
Warum das?
Weil sie ihre Figuren glaubhaft handeln lassen wollen. Dazu sollten sie ihre Stärken kennen, ebenso ihre Schwächen. Sie müssen zumindest die wichtigsten Ereignisse ihrer Biographien kennen, wissen, welche Dinge die Figuren ängstigen, welche Wünsche sie haben und welchen Zielen sie nachjagen.

Wie man sich den Figuren nähert, bleibt dem Autor letztlich selbst überlassen, ebenso ob und wieviele Notizen man sich dazu macht.
Dem Romaneinsteiger mit noch wenig Erfahrung sei hier ein Figurenblatt empfohlen, das ich entwickelt habe und das dazu zwingen soll, sich wirklich umfänglich mit den Figuren zu beschäftigen.

Ihr könnt es euch hier herunterladen.

Viel Spaß damit und mit euren Figuren.

Stein wieder lieferbar

Endlich können angehende Autoren wieder auf dieses Standardwerk zurückgreifen:

Sol Stein: Über das Schreiben
Sol Stein: Über das Schreiben

Sol Steins  „Über das Schreiben“ ist nun wieder als Taschenbuch bei Zweitausendeins erhältlich.

Dieses Buch bietet Schreiberlingen und Autoren grundlegende Hilfe beim Verfassen und Überarbeiten ihrer Texte.

Hans-Peter Roentgen, selbst Autor eines vielbeachteten Schreibratgebers (Vier Seiten für ein Halleluja), hat eine Rezension zu dem Werk verfasst.

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Zurück zu Prosanova

Ich
Ich

Viele Jahre ist es nun her: Am 23. April 2004 hatte ich meine erste Begegnung mit Prosanova. Die Auftaktveranstaltung dieser neuen Reihe, erfunden und am Leben gehalten von Katinka Friese und Katharina Leppin, fand noch im Rostocker Momo statt.

Eine junge Lesebühne, die eine Literaturshow werden sollte. Erfolgreich lockte sie hunderte von Prosa- und Lyrikfreunden in den großen Saal, die auch damals schon von Stephan Langhans unkonventionell durch das Programm geführt wurden.
Mancher Prosanaut der ersten Stunde machte von da an regelmäßig Station bei Prosanova, um halbjährlich seine neuen Textkreationen am Publikum zu testen. Allen voran Jens Lippert, Fabian Lambeck und später auch Marcel Hintze.

Stephan Langhans
Stephan Langhans

Auch ich durfte mich von vol. 1 – 4 zu den Stammliteraten zählen. Nun also, zum 10. Jubiläum, bin ich zu den Rostocker Wortfestspielen zurückgekehrt.

Ein rundes Jubiläum, vor allem aber eine runde Sache, dieser Abend des 9. April. Längst ist Prosanova umgezogen, findet nun im Rostocker M.A.U.-Club statt. Ein bisschen kleiner, aber auch kultiger. Und zum Wiedersehen irgendwie sehr familiär.

Hinter der Bühne zumindest, denn davor hatte doch eine wahre Großfamilie von über 100 Zuschauern Platz genommen. Bevor ich die zu Gesicht bekam, freute ich mich aber erst einmal Backstage alte Bekannte wiederzutreffen und in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu graben. Schön zu sehen, dass eine erfahrene Organisationsexpertin wie Katinka auch beim 10. Prosanova noch die Aufregung packt.

Henrik Lauber
Henrik Lauber

Im Programm fand mein Vortrag einen schwierigen Platz: Gleich nach eingespielten und sehr bewegenden Bild- und Tondokumenten des kürzlich verstorbenen Klavki eröffnete ich den Live-Teil und versuchte mit meinem Text „Wen die Götter lieben“ einen würdigen Übergang zu schaffen.

Unterstützt vom moderierenden Stephan Langhans übergab ich dann den Stab an den Neuling auf der Prosanova-Bühne: Der Schüler Peter Thiers, ausgewählt in einer Aktion zur Prosanauten-Nachwuchsförderung, gewann das Publikum mit einem humorvollen Wochentagebuch und dem satirischen Beweis, dass Statistiken die besseren Argumente sind, für sich. Nicht nur lustig, sondern auch lehrreich, erfuhr man doch so, dass nur die wenigsten Frauen mit ihrem Arsch zufrieden sind. Und gern mit ihm verheiratet bleiben!

Henrik Lauber präsentierte in wohlbekanntem, aber deutlich gereiftem Stil seine pointierten Reime, die die Fröhlichkeit seiner Zuhörer auf hohem Niveau hielten und von Erste-Hilfe-Kästen über Freundschaftsbänder bis hin zu gleichermaßen sexwilligen wie -muffligen Faultieren einige Überraschungen verdichteten.

Fiete und Schiete
Fiete und Schiete

Im Anschluss wurde es zum ersten Mal musikalisch. Toby Tigerfood begleitete seine nur scheinbar naiven Liedtexte mit der Gitarre. Trotz seiner Aufregung hefteten sie sich in die Köpfe der Zuhörer, denen die Tiefe zwischen „Raff, raff, raff!“, „Deutschland fickt den Superstar“ und „Tralalala“ nicht entging.

Nach der Pause überzeugten Fiete und Schiete wie gewohnt spontan zum Thema Literatur in Mecklenburg. In einem Land, dessen Bewohner über einen Wortschatz verfügten, der sich im Wesentlichen auf verschiedene Formen des „Mhm“ beschränke, sei es wohl schwer, Romane zu füllen.
Die Aktualität der Schweinegrippe veranlasste sie schließlich zu einer lyrischen Zukunftsvision, die dem letzten Eisbein gewidmet war.

Jens Lippert
Jens Lippert

Gar vom Virus der Schweinepriestergrippe sangen danach die Rostocker Schreimöwen unter Anleitung von Stephan Langhans. Besonders beeindruckend die unter Gesichtsmasken versteckten Hitlerbärtchen zum Refrain: „Oink, oink!“

Obwohl einer der absoluten Stammleser bei Prosanova, zeigte Jens Lippert wieder sein übliches Lampenfieber bei seinem Auftritt. Er kramte in einem alten Tagebuch und förderte, verbunden durch kurzweilige Zwischentexte, allerlei gekonnt Poetisches hervor.

Marcel Hintze
Marcel Hintze

Die Zwischentexte sind wohl auch eine der Hauptattraktionen des gar nicht mehr so heimlichen Starprosanauten Marcel Hintze. Vor und nach seinen natürlich nicht weniger interessanten Songs zur Gitarre gab es (hinter-) sinnige Anekdoten und gewagte Überleitungen („Und so heißt auch das nächste Lied“), die manchen Humorartisten neidisch machen dürften. Mitgebracht hatte er diesmal eine rückblickende Mischung aus bereits prosaunten Hits und noch unvorgetragenen.

Den entspannenden Abschluss bildete schließlich die Feuershow Arne Feuerschlunds, der schon in der Vorshow seiner Show die eigenen Weltrekorde purzeln ließ.

Arne Feuerschlund
Arne Feuerschlund

Man kann sagen, es geht den Prosanauten wie ihrer Lesebühne: Sie sind älter geworden, was sie (und ihre Texte) reifer gemacht hat.
So war es eine rundum gelungene Literaturshow. Darin waren sich alle einig.
Ich bin gern zurückgekehrt und kehre gerne wieder.

www.prosanova.de

Jetzt werde ich zum Großverbrecher

Nachdem ich bisher im Genre Krimi nur die Freunde von Kurz und Knapp bedient habe, stürze ich mich mit meinem nächsten Projekt zum ersten Mal in die Tiefen des Romanverbrechens.

Viel kann ich natürlich noch nicht verraten, stehe ich doch noch ganz am Anfang, aber es soll möglicherweise der Auftakt zu einer kleinen Reihe werden. Und regional soll es sein. Natürlich spielt dann die Handlung dort, wo ich zu Hause bin, in und um Rostock.

Neues dazu dann hoffentlich in Kürze.

Auf zum Slam

Am Sonntag, den 17. Mai, ist es wieder so weit:

Im Rahmen der Kulturwoche findet in Rostock im Ursprung der Poetry Slam statt.

„Ein Programm gibt es nicht. Auch keine Zensur und schon gar keine Fachjury. Nur eine leere Bühne und ein Mikro warten auf mutige Poeten, welche ihre Kurzgeschichten, Gedichte und Romanauszüge einem gespannten Publikum vortragen möchten. Und das Publikum entscheidet auch, welcher Beitrag mit unserer begehrten Trophäe dem ,Silbernen Punkt‘ ausgezeichnet wird. Also greift zur Feder, nutzt eure Chance und wagt den Weg zur Bühne.“

Ich habe mir vorgenommen, wieder mit dabei zu sein und vielleicht sogar den „Silbernen Punkt“ zurückzugewinnen.

Gern dürft ihr mir dieses Vorhaben durch eigene Teilnahme erschweren.

Poetry Slam
im Ursprung
Einlass: 20.00 Uhr
Beginn: 20.30 Uhr
Eintritt frei

Ist das wahr?

Fragen mit dieser Kernaussage sehen sich Autoren immer wieder gegenüber. Als sei es so unvorstellbar, dass eine Geschichte eines Autors zu einem mehr oder weniger großen Teil Fiktion ist.

Von der entgegengesetzten Richtung näherte sich das öffentliche Gespräch von Philip  Gourevitch,  Norbert Gstrein und Colum McCann im Rahmen des internationalen PEN-Festivals in New York dieser Problematik. Es ging dabei um die Frage „Kann ,nonfiction‘ Literatur sein?“

Anlass für einen Kommentar von Hannes Stein auf Welt Online, der diese interessante Frage zumindest streift.

Tamara im TV

Heute um 22.55 Uhr sendet Arte „Tamara“, ein Portrait über Tamara Danz.

Die legendäre Rocksängerin und Frontfrau der nicht weniger verehrten DDR-Band Silly verlor 1996 mit 43 Jahren den Kampf gegen den Brustkrebs.

„Das intime Portrait der Ikone des Untergeherlandes erzählt auch einiges über die Rockgeschichte der DDR.“ (TV Spielfilm)

Klasse Musik! Einmalige Stimme! Unglaubliche Texte!
Unbedingt anschauen!

Mehr Videos von Silly

Hamburg wird Atlantis

Hamburger aufgepasst! Ihr könnt euch glücklich schätzen, denn Andreas Wilhelm, selbst Hamburger, hält bei euch eine seiner sagenumwobenen Multimedia-Lesungen. Am 4. Juni ist es soweit!

„Die Autorenlesung des 21. Jahrhunderts ist ein multimediales Gesamtkunstwerk. Zumindest, wenn sie so inszeniert wird, wie es Wilhelm tut.“ (Schwarzwälder Bote über eine Lesung von Andreas Wilhelm)

Diesmal liest er aus seinem neuesten Thriller: „Projekt: Atlantis“.

Andreas Wilhelm: Projekt: Atlantis
Andreas Wilhelm: Projekt: Atlantis

Nach wie vor reizt Ingenieur Patrick Nevreux die Suche nach der Quelle unserer Kultur. Während einer privaten Forschungsreise auf Yucatán findet der Selfmade-Archäologe in den Ruinen einer alten  Missionsstation tatsächlich ein Buch mit Blättern aus dünn gewalztem Gold, übersät mit Zeichnungen und Glyphen der Maya! Ihre Bedeutung kann nur ein Experte entschlüsseln, und so wendet sich Patrick einmal mehr an den Historiker Peter Lavell, mit dem er bereits mehrfach zusammengearbeitet hat. Lavell ist schnell klar, was er da in Händen hält: den Geschichtsmythos der Maya mitsamt der Information über die wirkliche geografische Lage von Atlantis, dem sagenumwobenen Kontinent, von dem die Maya ihre Herkunft ableiten!

Nevreux und Lavell organisieren eine Expedition – nordöstlich der Karibik wollen sie in mehr als 3500 Metern Tiefe nach dem versunkenen Kontinent suchen, doch kaum begonnen, droht ihr Unternehmen aufgrund von Sabotageakten zu platzen. Die US-Regierung, vertreten durch die militärische Forschungsbasis AUTEC, will sie unbedingt von ihrem Vorhaben abhalten, der skrupellose kubanische Schatzsucher González ist ihnen auf den Fersen, und die TV-Journalistin Kathleen Denver verfolgt offenbar ebenfalls ganz eigene Pläne. Erst ein dramatischer Showdown in einer fremdartigen unterseeischen Anlage gewaltigen Ausmaßes bringt den Forschen Gewissheit …

Nach „Projekt: Sakkara“ (Limes, 2007) und „Projekt: Babylon“ (Limes, 2006) legt der Hamburger Autor Andreas Wilhelm mit PROJEKT: ATLANTIS den dritten und abschließenden Roman um das eigenwillige Forscherduo Nevreux/Lavell vor.

Wilhelm erntete bereits für seine ersten beiden Romane viel Lob:

„Der beste deutsche Thriller seit Frank Schätzings `Schwarm´.“ – Bücher über „Projekt Babylon“

„Großes Kino zum Lesen!“ – Alex Dengler in der Bild am Sonntag über „Projekt: Sakkara“

Donnerstag, 4. Juni 2009, 19:30
Museum für Völkerkunde Hamburg
Eintritt 6,- / Mitglieder der Hamburger Autorenvereinigung frei

Mehr Info:

Lesung „Projekt: Atlantis“

Projekt Atlantis

Andreas Wilhelm

(Quelle: Presseinformation)

Prosanova: Die Literaturshow

PROSANOVA Vol. 10

Sa, 09.05.2009 um 20 Uhr im M.A.U. Club

DIE LITERATURSHOW IN ROSTOCK

Die Literaturshow verspricht zum Jubiläum einen Abend mit Poeten, Singern & Songwritern, DJs und Feuerkünstlern

Marcel Hintze
Marcel Hintze

Zum Jubiläum lassen die PROSANAUTEN in die Tiefen des poetischen Weltalls blicken und präsentieren ihre druckfrischen Texte. Neben dem bühnenerfahrenen Soziologen MARCEL HINTZE (mit seiner Gitarre) wagt sich diesmal auch ein Nachwuchs-Prosanaut in die unendliche Galaxie der Dichtkunst: PETER THIERS, entdeckt über die Talentsuche in den Rostocker Oberstufen. Das Publikum darf weiter gespannt sein auf die satirisch-melancholischen Texte der Autoren HENRIK LAUBER, PHILIPP BOBROWSKI und JENS LIPPERT. Traditionell, doch nicht konventionell führt der Berliner Entertainer STEPHAN LANGHANS als Moderator und Liedermacher durch den Abend.

Stephan Langhans
Stephan Langhans

Zum Jubiläum kündigen sich noch viele weitere Ehrengäste an. Es gratulieren zum 10. Mal Prosanova: das Kabarett-Duo FIETE & SCHIETE, der Musiker TOBY TIGERFOOT (Planet ohne F), der Spontan-Chor DIE ROSTOCKER SCHREIMÖWEN und der Feuerkünstler ARNE FEUERSCHLUND.

Die Weltversteher „Fiete & Schiete“ wandeln auf den Spuren unserer großen Norddeutschen Dichter und versetzen die Lachmuskeln der Weltraumtouristen in Vibration. Toby Tigerfoot (auch bekannt als Sänger und Schlagzeuger der Rostocker Band „Planet ohne F“) wird seine Ohrwürmer wie ein begnadeter Singer & Songwriter an das Publikum weitergeben. Und auch diesmal unterhält der Spontan-Chor „Die Rostocker Schreimöwen“ unter Einsatz seines gesamten Stimmvolumens das Publikum mit einer nach Weltruhm schreienden Hit-Single.

Im Anschluss läutet die Feuershow mit Arne Feuerschlund den ersten „Klub der jungen Mütter“ mit DJ Indie-Papst und Mischka McLovin (LOHRO TanzTee vs. LOHRO Salon) ein. Zu älterer und neuer Beatmusik darf getanzt und das Prosanova-Jubiläum und die Junge-Mütter-Premiere gefeiert werden.

Termin: Samstag, 9. Mai 2009
Einlass: 19.00 UhrBeginn: 20.00 Uhr
Ort: MAU-Club Rostock, Warnowufer 56, 18057 Rostock
Eintritt: 5,00 €

Eine Veranstaltung des Literaturhauses Rostock in Kooperation mit dem MAU-Club Rostock.

Mehr Infos zu Prosanova

Korrektur!

Leider hat sich beim Wettbewerb von BookRix ergeben, dass unter anderem mein Beitrag Manipulationsversuchen seitens der bewertenden Leser unterlag.

Ich bedaure das sehr und sehe es unter diesen Umständen als gerecht an, dass mein Text daher nicht in die Endrunde vordringt.

Schweine in der Endrunde

Im BookRix-Wettbewerb „Großstadt“ ist heute Nacht die erste Runde zuende gegangen. Die Leser bestimmten auf dem Online-Portal durch Pokalvergabe die 25 Texte, die nun einer Jury vorgelegt werden. Diese wählt in der nun folgenden Endrunde die zehn Preisträger.

Mein Text „Schweinenatur“ ist in diese Endrunde vorgedrungen. Vielen Dank allen, denen mein Text einen Pokal wert war.