LesBar: süß

LesBar, Foto: Anneka

nichts schmeckt mir so süß wie das salz wenn sanft meine zunge es schleckt quellend aus den rosigen poren deiner verzückten haut __________ Lust auf mehr Gedichte?

LesBar: Das Blatt

LesBar, Foto: Anneka

Sah eine Spinne auf dem Blatt, mir schien, sie sei recht müd und matt, so ging es ihr wie mir vor diesem weißen Blatt Papier. __________ © Ben Philipp

LesBar: rauch

LesBar, Foto: Anneka

im qualm hinfort raucht mein leben färbt strähnen grau und gedanken weis __________ © BennoP

LesBar: Küstrinchen bei Nacht

Durch dunkle Stille kräuselt leise und schimmerlos der seichte Bach, geheimnisvoll auf diese Weise steigt Nebel in das Blätterdach. So undurchdringlich, schwarz und finster erschien mir nirgends sonst die Nacht, schon spinnt das Dunkel mir Gespinster und ungesehn ein Steinkauz lacht. „Kuwitt, komm mit, auf dunst’gen Wegen!“ Küstrinchens Bach, der lädt mich ein, zu folgen … Weiterlesen

LesBar: dunkel

du suchst nun die ruhe dunkel wohnt die nacht aus schließt mich die truhe du hast ausgelacht war’n gestern noch auf schwingen des tanzes lieder singen der fröhlich stimmen höhe war uns des windes böe sturmeslust vergangen freude nicht noch wut bist von mir gegangen dunkelt mir den mut __________ © Ben Philipp

LesBar: nichts

warten auf das nichts ist gut genug zum träumen von und zu lange nicht so viel ich weiß. __________ © BennoP

LesBar: zeit

tränendes tropfen in den abfluss fließt dahin wo im rauch sich auflöst der gehöhlte stein schleichende schnecke im rasen einem schnellzug gleich der wenige halt los strecke die hände greifen ins nichts fassbar flatternden vogels fliehendes fliehen halte die käfigtür lockend und schmeichelnd schlüpft durch die stäbe lässt sich nicht fangen __________ Lust auf mehr … Weiterlesen

LesBar: rastlos

rastlos ruhe suchend finde ich mich mit nichtstun beschäftigt schmiede planlos pläne zimmere ihnen den sarg __________ Lust auf mehr Gedichte?

LesBar: gestrüpp

frei von plänen gefangen im gestrüpp der straßen treibe ich endlos und kopflos watend im nebel der toten gesichter suchend im meer auf den lippen das wer rettet mich der ich schleiche und gehalten werde von ketten mit trauernden gliedern schlepp ich mich ziellos bereisend die nächte dunkeln die stadt des betons und der alten … Weiterlesen

LesBar: Dein Lächeln schmilzt

erinnerung verzuckerte schwüre verschwörende versprechen du mein alles meine zeit auf dem gabentisch egozentrisch mich vergessend qualme die zeit hinfort mein streben verurlaubt qualme die angst hinfort meine jugend bekrückstockt qualme dich hinfort dein lächeln schmilzt __________ Lust auf mehr Gedichte?

Verdichtet

Nachdem es nun schon eine Weile umgezogen ist, sei mir erlaubt, an dieser Stelle auf mein Gedichte-Blog “Der Verdichter” hinzuweisen. Dort poste ich in unregelmäßigen Abständen meine hin und wieder bebilderten mehr oder weniger lyrischen Versuche. Vielleicht gefällt euch ja der eine oder andere davon.

stadt flucht

Dieses Gedicht wurde als eines der Preisträgergedichte der Rostocker Lyriknacht 2006 in der “RISSE – Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern”, Heft 17 veröffentlicht: ********************************************************************* stadtgrenze verschwunden suche sie nicht suche das ende natur dahinter wo ist sie geblieben statt grenze zivilisationsfortschritt allerhöchstens ein weites feld setzt der stadt grenzen ********************************************************************* RISSE Zeitschrift für … Weiterlesen

oder

Dieses Gedicht wurde zuerst in der Anthologie “Liebe in all ihren Facetten” im Lichtstrahlverlag abgedruckt: ********************************************************************* oder worte versprechen ungesagt sinnlich die lippen oder nicht ein lächeln verrät den augen blick den erwünschten oder nicht wissen nicht ahnen lässt dein schauen oder doch soll ich folgen der geste verwirrenden wollens oder doch eindeutelnd die situation … Weiterlesen

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